Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
1 Kommentar
Diese Erpressung der Versichertengemeinschaft durch mafiöse Ärztevertretungen ist ein Skandal. Warum bleiben die Krankenkassenverteter nicht standhaft und akzeptieren nur eine Erhöhung, die sich am durchschnittlichen Zuwachs der Versicherteneinkommen orientiert? Weil sie doch gemeinsam mit den Ärztevetretern wie Fettaugen auf den Beiträgen der Versicherten schwimmen. In den Führungsetagen beider Seiten genehmigt man sich obszöne Gehälter, von denen selbst ein Bundeskanzler nur träumen kann. KBV Chef Köhler genehmigt sich 350'000 € im Jahr, der Bundeskanzler bekommt 190'000 €. Bubi Bahr hat mal kurz scheinheilig aufgemuckt, dann wurde er in seine Geringverdiener-Ecke zurückgeschickt. So wird das nichts. Ärzte die streiken, gehört die Kassenzulassung entzogen, fertig. Der Streikwille erlahmt schnell, wenn die Hängematte auf einmal weg ist. Der Arztberuf ist wie jeder andere Beruf zu betrachten und kein Privileg auf einfach zu erstreikenden Reichtum. Mir tun die Ärzte leid, die sich um ihre Patienten kümmern wollen und kaum über die Runden kommen. Aber das liegt bekanntlich nicht an zuwenig Geld, sondern ist schlicht ein internes Geldverteilungsproblen der Ärzteselbstverwaltung. Man sollte denen erst wieder mehr Geld zugestehen, wenn sie ihre internen Probleme gelöst haben.
Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
Kommentare zu: Geschlossene Praxen trotz Honorar-Einigung
zum Artikel