Agrarrohstoffe : Gewinner der Dürre

Agrarrohstoffe : Gewinner der Dürre

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Ein Teearbeiter sprüht Insektizide auf einer Tee-Plantage bei Agartala, Indien.

Weil in den wichtigen Anbaugebieten Kenias, Sri Lankas und Indiens der Regen ausbleibt, steigen die Tee-Preise. Anderswo sorgen die Finanzkrise sowie daraus resultierende Währungsschwächen dafür, dass die Lebensmittel teurer werden.

3,40 Dollar kostet derzeit ein Kilogramm kenianischer Schwarztee bei Auktionen in Mombasa. Seit Dezember ist der Preis um 15 Prozent gestiegen. Grund sind Dürren in den Anbauregionen Kenias, Indiens und Sri Lankas. Die Welternährungsorganisation FAO erwartet nun, dass Tee 2009 so teuer wird wie nie zuvor. Der Engpass zwingt auch die hiesige Tee-Industrie, teils auf andere Anbaugebiete auszuweichen. Vor allem Tee-Bauern in China (Foto) und in Indonesien profitieren davon.

Der gesamte Kaffeemarkt wächst

** ARCHIV ** Ein Hand mit Quelle: AP

** ARCHIV ** Ein Hand mit Kaffeebohnen, aufgenommen in Hamburg am 1. Juni 2005. Erst ein Prozent des weltweit verkauften Kaffees wird als "Fair-Trade"-Ware gehandelt.

Bild: AP

1 Prozent des weltweit verkauften Kaffees wird als „Fair Trade“-Ware gehandelt, für die die Bauern ein höheres und verlässliches Einkommen erhalten.

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Auch wenn der Anteil fair gehandelten Kaffees damit verschwindend gering ist, steigt dessen Marktanteil.

Der Konsum hierzulande legte 2008 um 15 Prozent zu.

Aber auch der gesamte Kaffeemarkt wächst.

Laut Deutschem Kaffeeverband steigt das weltweit gehandelte Volumen seit zehn Jahren jährlich um zwei Prozent.

Grund: Auch in Anbauländern wird mehr und mehr Kaffee getrunken.

Obwohl die Preise für Agrarrohstoffe sinken, steigen die Preise für Lebensmittel in vielen Ländern

Ein Junge aus Manila trägte Quelle: REUTERS

Ein Junge aus Manila trägte zwei Kilo Reis nach Hause. Auf den Philippinen mussten die Menschen im Februar 2009 für Reis 20 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr.

Bild: REUTERS

963 Millionen Menschen mussten 2008 weltweit hungern. 2009 soll die Zahl laut FAO die Milliardenmarke übersteigen. Dabei sinken die Preise für Agrarrohstoffe.

Bei den Menschen aber kommt das nicht an: Wegen der Finanzkrise verlieren ihre Heimatwährungen gegenüber dem Dollar an Wert, hinzu kommen Ernteausfälle.

Auf den Philippinen mussten Bürger im Februar für Reis 20 Prozent mehr ihres Geld zahlen als im Vorjahr – in Dollar gerechnet sank der Weltmarktpreis um ein Drittel.

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