Alexander Gauland: AfD will unliebsame Mitglieder abkanzeln

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Alexander Gauland: AfD will unliebsame Mitglieder abkanzeln

Brandenburgs AfD sammelt angeblich Informationen, um Parteimitglieder mit einer rechten Vergangenheit loszuwerden. Landeschef Alexander Gauland dementiert entsprechende Medienberichte.

Die Wahlen in Brandenburg waren für die Alternative für Deutschland ein voller Erfolg. Und auch bundesweit ist die Partei im Aufwind. Doch jetzt rumort es kräftig in der Partei. Alexander Gauland, Landeschef in Brandenburg, will laut Spiegel einige designierte Landtagsabgeordnete schnell wieder loswerden. Grund ist offenbar ihre rechte Vergangenheit. Bei vier der elf gewählten Landtagsabgeordneten ist inzwischen eine frühere Mitgliedschaft in rechtspopulistischen oder rechtsextremen Parteien bekannt geworden.

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huGO-BildID: 39236865 Der Bundesvorsitzende der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, gibt am 15.09.2014 in Berlin eine Pressekonferenz. Die AfD schaffte bei den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg mit zweistelligen Ergebnissen den Einzug in die Parlamente. Foto: Rainer Jensen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Einer von Gaulands engsten Vertrauten erarbeitet gerade einen Plan, um die Abgeordneten zur Aufgabe ihres Mandats zu drängen. "Um Druck aufzubauen, wolle man beispielsweise anonym Strafanzeigen stellen", schreibt das Magazin. Dies soll bis Ende dieser Woche geschehen. Also noch bevor die Mandate offiziell vergeben werden. Gezielt werde zudem nach weiteren Verfehlungen der betreffenden Personen gesucht. Laut Spiegel handelt es sich dabei um Thomas Jung, Steffen Königer, Rainer van Raemdonck und Sven Schröder.

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Sollte ein Betroffener sein Mandat nicht zurückgeben, könne er auch noch aus anderen Gründen aus der Fraktion ausgeschlossen oder isoliert werden, schreibt der Spiegel unter Berufung auf einen Vertrauten Gaulands. Der Landeschef hat den Bericht umgehend dementiert. Gegenüber der rechtskonservativen Zeitung Junge Freiheit bezeichnete er den Artikel als "völligen Quatsch" und "Versuch, die Fraktion zu spalten".

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