Allensbach-Institut: Fast die Hälfte der Bundesbürger rechnet mit weiteren EU-Austritten

exklusivAllensbach-Institut: Fast die Hälfte der Bundesbürger rechnet mit weiteren EU-Austritten

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Viele Deutsche fürchten, dass das Beispiel Brexit Schule macht.

von Bert Losse

In Deutschland wächst die Erwartung, dass die Europäische Union (EU) in den nächsten zehn Jahren weniger Mitglieder haben wird als zurzeit.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der WirtschaftsWoche. Demnach rechnen 43 Prozent der Befragten damit, dass nach Großbritannien weitere Länder die EU verlassen werden. In den ersten Monaten nach dem britischen Referendum lag dieser Anteil erst bei 28 Prozent. Den Grund dafür sehen die Deutschen darin, dass viele Mitgliedsländer verstärkt ihre nationalen Interessen in den Vordergrund stellen – notfalls zulasten der europäischen Gemeinschaft. So sind 59 Prozent der Befragten der Meinung, zurzeit bestimmten Gegensätze und divergierende Interessen das Innenleben und das Außenbild der EU. Nur 24 Prozent machen überwiegend Gemeinsamkeiten aus.

Zu den wachsenden Fliehkräften tragen nach Ansicht der Bundesbürger auch die EU-Institutionen selbst bei. 61 Prozent werfen ihnen vor, keine klare Linie zu haben. 60 Prozent monieren, dass Regelverstöße von Mitgliedsländern nicht konsequent geahndet werden. Zugleich ist die Mehrheit der Bundesbürger (77 Prozent) davon überzeugt, dass Deutschland als Teil der EU eine bessere Zukunft hat als ohne die Mitgliedschaft.

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