Allensbach-Umfrage: Die Deutschen sorgen sich um ihre Sicherheit

exklusivAllensbach-Umfrage: Die Deutschen sorgen sich um ihre Sicherheit

Bild vergrößern

Allensbach-Chefin Renate Köcher.

von Bert Losse

Fast Dreiviertel der Deutschen blickt laut einer Umfrage des Allensbach-Meinungsforschungsinstituts tief verunsichert in die Zukunft. Das persönliche Bedrohungsgefühl habe sich gravierend erhöht, so die Forscher. Eine Exklusivmeldung.

Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach empfinden 73 Prozent der Bürger die Verhältnisse in Deutschland derzeit als beunruhigend. „Trotz wirtschaftlicher Prosperität ist die Mehrheit der Bürger zutiefst verunsichert. Der Optimismus der Bürger ist binnen weniger Wochen steil zurückgegangen“, schreibt Allensbach-Chefin Renate Köcher in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche. Ende 2014 sahen 55 Prozent dem kommenden Jahr mit Optimismus entgegen, ein Jahr später sind es nur noch 41 Prozent. „Es gab in der Nachkriegszeit nur sechsmal einen vergleichbaren erdrutschartigen Verfall des Optimismus: während der Koreakrise und der beiden Ölkrisen, während der Rezession 1992/93, nach den Attentaten des 11. September in den USA sowie beim Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise“, schreibt Köcher.

Knapp die Hälfte der Bundesbürger ist über die Flüchtlingssituation in Deutschland sehr besorgt, nur sieben Prozent beunruhigt die Entwicklung überhaupt nicht. 70 Prozent halten die Bewältigung der Flüchtlingswelle für eine der größten Herausforderungen, mit denen Deutschland konfrontiert ist. 71 Prozent sind überzeugt, dass von terroristischen Gruppen zurzeit große Gefahren für das Land ausgehen. „Das persönliche Bedrohungsgefühl hat sich gravierend erhöht. Noch vor wenigen Monaten konnte sich knapp die Hälfte der Bürger nicht vorstellen, selbst durch Terrorismus gefährdet zu werden. Jetzt teilen nur noch 27 Prozent diese Zuversicht“, so Köcher in der WirtschaftsWoche.

Anzeige

Positiv bleibt hingegen die wirtschaftliche Einschätzung. Drei Viertel der Bundesbürger rechnen damit, dass ihre materielle Lage in den nächsten fünf Jahren stabil bleibt oder sich weiter verbessert, nur 14 Prozent befürchten Wohlstandseinbußen. 70 Prozent der Beschäftigten der Privatwirtschaft beschreiben die Lage ihres Unternehmens als gut oder sehr gut.

Anzeige

4 Kommentare zu Allensbach-Umfrage: Die Deutschen sorgen sich um ihre Sicherheit

  • Zerstörung EUROPAs durch Merkel-Regierung!

    Da soll ein Volk keine Zukunftsängste bekommen, wenn die Groß-Deutsche-Regierung sich einen Scheißdreck um die Befindlichkeiten und Ansichten von vielen anderen Mitgliedsstaaten scheert!

    Zuerst flutet man D mit Illegalen und dann nötigt man andere Partnerstaaten zur s.g. Solidarität und will ihnen selbst fabrizierte Probleme unterjubeln. Ein Witz!

    Wie Orban es schon zutreffend formulierte:
    "EIN REIN DEUTSCHES PROBLEM!"

    Und jetzt weint und schimpft Mutti darüber, dass keiner mehr mit ihr spielen will! Klar, wer will auch schon mit einer respekt- und verantwortungslosen Figur zu tun haben?

  • Jammern hilft nicht mehr!
    -------------------------
    Daß sich die Deutschen verunsichert fühlen ist nicht ver-
    wunderlich mit einer Kanzlerin an der Spitze, die alles
    versucht, úm die BRD in den Ruin zu treiben. Da diese
    Kanzlerin es nicht kann oder will Lösungen zu präsentieren,
    sondern nur heiße Luft, wie auf dem Parteitag der CDU
    zu verbreiten und sich in rauschhaften und irrationalen
    Gruppenerlebnissen zu baden, ist es an der Zeit, sich
    einer derartige Versagerin zu entledigen, um noch weiteres
    Unheil zu verhindern!

  • Demokratische Spitzenpolitiker aus mehreren europäischen Ländern haben dazu aufgerufen, sich gegen den aufkommenden Linkspopulismus zu stellen. Die Linken seien "nichts anderes als die Konjunkturritter der Angst", sagte ein Spitzenpolitiker des Europaparlaments. "In der Demokratie gibt es keinen Platz für die Feinde der Demokratie." Er warnte vor dem Zerfall der Europäischen Union. "Das Scheitern Europas ist ein realistisches Szenario", sagte der Parlamentarier. "Europa kann zerbrechen." Dies sei das Ziel der Ultralinken, die die Interessen der Bürger zu hintertreiben suchen. "Die Linken stellen mit ihren Verleumdungen von aufrechten Europäern die Existenz unserer Union in Frage." Es wurde ein gemeinsames Vorgehen der Demokraten gegen die Linken gefordert. "Die EU macht derzeit die schwierigste Zeit durch, die sie je erlebt hat." Auch ein französischer Minister rief zu einem gemeinsamen Kampf gegen die Linke auf. Es müssten Antworten gefunden werden auf das Erstarken des Populismus, sagte er vor den Delegierten des Parteitags. "Wir brauchen ein weltoffenes Europa, das seine Werte verteidigt", rief er den Demokraten zu.

Alle Kommentare lesen
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%