Allianz Pro Schiene: Bahnbranche fordert: Steuernachteile für Schiene beseitigen

Allianz Pro Schiene: Bahnbranche fordert: Steuernachteile für Schiene beseitigen

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Der Vorsitzende der Deutsche Bahn AG, Rüdiger Grube (re.), der Vorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel (M.), unde der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege

asdfDie deutsche Bahnbranche fordert von der neuen Bundesregierung ein größeres Augenmerk für die Schiene. Steuerliche Nachteile für Bahnunternehmen im Vergleich zu Luftverkehr und Binnenschiffen müssten beseitigt werden, heißt es weiter.

Das teilte das Bündnis „Allianz pro Schiene“ heute in Berlin mit. Ihm gehören Verbände und Gewerkschaften an, unter den Förderern sind die Deutsche Bahn sowie die Bahn- und Bauindustrie. Für einen besseren Lärmschutz solle der Einbau leiser Bremsen bei Güterzügen staatlich gefördert werden.

Die Lastwagen-Maut solle auf alle Straßen ausgedehnt werden. Extraschwere Mega- Lastwagen dürften nicht zugelassen werden. Nötig sei ein umfassender Masterplan mit politischen Zielen für den Personenverkehr, sagte der Vorsitzende der „Allianz Pro Schiene“, Klaus-Dieter Hommel, der auch Chef der Gewerkschaft GDBA ist.

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Für Züge sei damit zu rechnen, dass sie ihren Marktanteil am Personenverkehr bis 2020 auf 15 Prozent verdoppeln könnten. Um die Infrastruktur in Schuss zu halten, müsse der Bund fünf Milliarden Euro pro Jahr investieren. Die Flaute im Güterverkehr sei nur „eine kleine ungewollte Verschnaufpause“, das Aufkommen werde mittelfristig aber steigen. Die Deutsche Bahn warnte vor Mehrkosten von jährlich 300 Millionen Euro in Zusammenhang mit dem Emissionshandel von 2013 an.

Die gesamte Schienenbranche in Deutschland steht den Angaben zufolge für einen Jahresumsatz von 50 Milliarden Euro und 580.000 Arbeitsplätze./sam/DP/gr

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