Apple, Starbucks und Co.: Schäuble will Konzern-Steuertricks unterbinden

Apple, Starbucks und Co.: Schäuble will Konzern-Steuertricks unterbinden

, aktualisiert 20. Dezember 2016, 18:31 Uhr
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Der Bundesfinanzminister will all zu steuerscheue Großkonzerne zur Kasse bitten.

Quelle:Handelsblatt Online

Eine extra Zusatzbesteuerung für Lizenzen in Deutschland – so will die Bundesregierung Konzerne künftig zur Kasse bitten, die sich ums Steuern zahlen drücken. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist bereits fertig.

BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will gegen Steuertricks internationaler Konzerne vorgehen. So sollen Lizenzgebühren, die ins Ausland fließen und dort niedrig besteuert werden, mit Hilfe einer sogenannten Lizenzschranke einer deutschen Zusatzbesteuerung unterworfen werden, wie aus einem Gesetzentwurf des Finanzministeriums hervorgeht, der der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag vorlag.

„Ziel der Regelung ist die Sicherstellung einer fairen Besteuerung.“ Damit soll verhindert werden, dass Großkonzerne ihre Gewinne aus Deutschland mit Hilfe von Lizenzgebühren in Niedrigsteuerländer verlagern. Das Kabinett soll am 25. Januar darüber beraten.

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Zuvor hatte das Magazin „Wirtschaftswoche“ über Schäubles Vorgehen berichtet. Apple, Starbucks und andere Konzerne stehen in der Kritik, die unterschiedlichen Steuersysteme in der EU ausnutzen, um Steuern zu drücken.

Quelle:  Handelsblatt Online
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