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Arbeitnehmerfreizügigkeit: Wirtschaftsweiser Franz rechnet mit 100.000 Arbeitskräften aus Osteuropa

von Cornelia Schmergal

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, rechnet damit, dass mit der Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit ab Mai in einigen Branchen verstärkt Jobs von Niedriglohnarbeitern aus Osteuropa besetzt werden.

Dennoch hält der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung die Öffnung der Grenzen für richtig. „Der Einsatz von Arbeitskräften aus Mittel- und Osteuropa dürfte dazu führen, dass einige Güter und Dienstleistungen preisgünstiger angeboten werden. Das nutzt den Konsumenten“, sagte Franz der WirtschaftsWoche.

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Der Ökonom rechnet damit, dass rund 100.000 Arbeitskräfte nach Deutschland kommen. Dennoch sieht Franz keinen allgemeinen Druck auf die Löhne. „Ein gravierender allgemeiner Lohndruck ist unwahrscheinlich, das belegt eine Reihe empirischer Studien. Das schließt aber nicht aus, dass einzelne Branchen, Unternehmen oder Regionen besondere Lasten zu tragen haben. Und vielleicht werden einzelne Löhne etwas langsamer steigen.“

Mindestlöhne lehnt Franz ab. „Es gibt eine empirische Evidenz , dass ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn je nach Höhe in Deutschland Hunderttausende Jobs kosten würde – vor allem bei gering Qualifizierten. Ich werde den ­Verdacht nicht los, dass Mindestlöhne als wettbewerbsbeschränkendes Instrument missbraucht werden. Mit ihnen wollen sich Unternehmen, Verbände und Arbeitnehmer oft unliebsame Konkurrenz vom Leib halten.“

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 23.04.2011, 22:22 UhrAnonymer Benutzer: Siggi40

    +++ Ostdeutsche Firmen holen Auszubildende aus Polen +++

    immer mehr Ostdeutsche Firmen holen sich junge Leute aus Osteuropa. Seit Monaten bereiten sich Unternehmer, Kammern und Verbände entlang der Grenze zu Polen vor. Kaum eine Region sehnt den 1. Mai und den beginn der Arbeitnehmerfreizügigkeit so herbei wie der Osten Deutschlands mit seinen langen Grenzen zu Polen und Tschechien.
    Kontraste kommentierte:
    Eine Firma in brandenburg sucht verzweifelt einen Azubi als Zerspanungsmechaniker.
    Das Arbeits- und Sozialamt hat schon über 100 bewerber geschickt, doch kein einziger erfüllt die Mindestanforderungen.
    Eine Kamera lief mit. Frage: berechne den Umfang eines Hauses, das 10m lang und 10m breit ist.
    Laaaange Pause, dann die Antwort: Als in der Schule das Prozentrechnen dran war, habe er gefehlt.

    in einigen Gegendenden der DDR schafft gerade mal jeder 2. einen Hauptschulabschluss, bzw. die theoretische Führerscheinprüfung. Da is Hopfen und Malz verloren.

    Wie Herr Schily schon sagte: „Das Herrschaftssystem der DDR hat ein großes Maß an geistiger Zerstörung hinterlassen“. Wo er Recht hat, hat er Recht, der Gutste.

  • 23.04.2011, 18:57 UhrAnonymer Benutzer: eddi

    Die deutschen LKW-Fahrer werden es zuerst merken. Diese dürfen dann für 2 oder 3 Euro Stundenlohn fahren, oder ihren Sessel für Osteuropäer räumen. Mindestlöhne hin oder her, es wird schon Juristen geben, die die von Lobbygruppen in den Ministerien geschaffenen Gesetzeslücken finden werden. So wird es nach und nach viele berufsgruppen treffen, die mit weniger sich begnügen werden müssen. Ausgenommen hiervon sind die sogenannten Leistungsträger wie Pfaffen, berufspolitiker, Kinder von Ministerpräsidente, Plagitoren, Partyfeiernde im Kanzleramt u. ä. Ges...

  • 23.04.2011, 14:18 UhrAnonymer Benutzer: der deutsche

    ja lasst uns deutsche verrecken immer mehr mit diesen von osteuropa rein mit

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