Arbeitsagentur: Neue 450-Euro-Grenze schafft kaum neue Jobs

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Arbeitsagentur: Neue 450-Euro-Grenze schafft kaum neue Jobs

Die Anhebung der Lohngrenze für geringfügige Beschäftigte sollte mehr Arbeitsplätze schaffen. Es soll aber weniger bringen als gedacht, zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Die neuen 450-Euro-Jobs werden voraussichtlich nicht die von der schwarz-gelben Bundesregierung erhofften Jobanreize schaffen. Schon jetzt nutzen nur vergleichsweise wenige geringfügig Beschäftigte die bestehende 400-Euro-Regelung voll aus, geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen.

Demnach hat von den 7,5 Millionen Minijobbern im vergangenen Jahr etwa jeder zweite (52 Prozent) im Schnitt zwischen 301 und 400 Euro verdient. Bei allen übrigen Minijobern seien es unter 300 Euro gewesen. Zwölf Prozent verdienten mit ihrem Minijob sogar nur maximal 100 Euro, zeigen die BA-Zahlen.

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Die Zahl der Minijobber stagniert seit Jahren. Der Bundestag hatte Ende Oktober eine Heraufsetzung der bisherigen Minijobgrenze von 400 auf 450 Euro beschlossen. Bis zu dieser Höhe sind die Minijobs für die Beschäftigten weiterhin steuerfrei.

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