Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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4 KommentareMan wird sich an eine hohe Sockelarbeitslosigkeit gewöhnen müssen, trotz demographischer Effekte und eventueller Konjunkturvariationen. Die Arbeitswelt hat sich dramatisch verändert, ebenso wie das internationale Wirtschaftsumfeld. Zur Zeit entlassen weniger Firmen als befürchtet, aber stellen auch weniger Leute ein. Viele junge Arbeitssuchende flüchten sich in Praktika, Zusatzausbildungen oder prekäre Arbeitsverhältnisse und tauchen daher in der Arbeitslosenstatistik nicht auf.
"Die ebenfalls in Nürnberg beheimatete Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat die privaten Haushalte für 2010 bereits als Wachstumsmotor abgemeldet."
Die Vorarbeit haben die sogenannten Volksparteien SPD und CDU geleistet. Das Motto: Viele Milliarden für bankrottskrämer und möglichst nichts für Arbeitnehmer zeigt seine volle Wirkung.
Man muss sich das vor die Augen führen: der Hauptverdiener verliert seinen Job, und seine Familie gibt infolgedessen nur 10% weniger aus. Wir leben in einem Luxus-Sozialparadies.
@Hägar Schmidt: Die zehn Prozent beziehen sich allerdings nicht auf die Gesamtausgaben der krisenbetroffenen Haushalte, sondern auf den Alltagskonsum, also Güter des täglichen bedarfs, was einen starken Einschnitt in die Lebensgewohnheiten bedeutet. Rechnet man den Rückgang bei den Ausgaben für langlebige und wertvollere Konsumgüter dazu, dürfte der Einbruch noch deutlich stärker ausfallen.
Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
Kommentare zu: Arbeitsmarkt: Kein Grund zum Aufatmen
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