Arbeitsmarkt: Große Mehrheit der CDU-Anhänger für Mindestlohn

Arbeitsmarkt: Große Mehrheit der CDU-Anhänger für Mindestlohn

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Werbung für den Mindestlohn: Frisörladen in Frankfurt (Oder)

Die Zustimmung zu Mindestlöhne hat bei den Deutschen einen Höchststand erreicht. 85 Prozent befürworten laut einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) eine Einführung des Mindeststandards.

Damit steig zu die Zustimmung der Bevölkerung innerhalb eines Jahres um fünf Prozent.

Die meisten Befürworter des Mindestlohns kommen aus den Reihen der Linken - 99 Prozent. Bei den Grünen sind es 97 Prozent. Die Anhänger der Sozialdemokraten votieren zu 93 Prozent für die Gewerkschaftsforderung nach einem Mindestlohn.

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Aber auch im bürgerlichen Lager gibt es eine große Mehrheit: 79 Prozent der CDU- und 74 Prozent der FDP-Anhänger sprechen sich für eine Einführung aus. Dabei war der Anstieg bei die Liberalen mit zwölf Prozent der höchste unter den Parteien.

Berlin: Aufträge nur noch bei Mindestlohn

Während sich auf bundespolitischer Ebene vor allem CDU und FDP gegen einen flächendeckenden Mindestlohn wehren, setzt das Bundesland Berlin ihn in öffentlichen Aufträgen voaraus.

Künftig sollen Aufträge nur noch an Unternehmen vergeben werden, die ihren Mitarbeitern einen Mindestlohn von 7,50 Euro je Stunde zahlen. Berlin nehme damit bundesweit eine „Vorreiterrolle im Kampf gegen Sozialdumping“ ein, sagte Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) nach dem Senatsbeschluss.

Eine solche Mindestlohnregelung war bereits im April 2008 in Berlin in Kraft getreten. Der Senat setzte das sogenannte Vergabegesetz dann aber nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes aus.

Jetzt habe der Senat vorsichtshalber das Gesetz überarbeitet - Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres soll die Umsetzung beschlossen werden.

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