Arbeitsmarkt: Studie: Digitalisierung vernichtet hunderttausende Jobs bis 2030

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Digitalisierung im Handel.

von Max Haerder

Eine bislang unveröffentlichte Studie zeigt Gewinner und Verlierer der Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt. Größter Verlierer dürfte demnach der Handel sein.

Die Digitalisierung sorgt auf dem deutschen Arbeitsmarkt für gravierende Veränderungen. Das ist das Ergebnis einer unveröffentlichten Studie des Darmstädter Forschungsinstituts Wifor, die der WirtschaftsWoche vorliegt. Zu den Gewinnern des Wandels gehören etwa die Gesundheits- und Pharmabranche sowie der Technologie- und Kommunikationssektor. Alleine im Bereich Pharma und Gesundheit steigt die Nachfrage nach Arbeitskräften bis 2030 um 300.000 Stellen. Größer Verlierer hingegen dürfte laut Studie, die im Auftrag des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) entstanden ist, der Handel sein. Hier sinkt die Nachfrage im selben Zeitraum um 900.000 Arbeitskräfte. Rund 500.000 Stellen werden in der industriellen Produktion überfällig. Durch die Digitalisierung von Arbeit könne allerdings die drohende Fachkräftelücke in Deutschland abgemildert werden, schreiben die Forscher.

„Digitalisierung bedeutet Revolution“, sagte PwC-Deutschlandchef Norbert Winkeljohann der WirtschaftsWoche. „Diesen fundamentalen Wandel sollte jedes Unternehmen als Gelegenheit begreifen. Wer hier den Anschluss verpasst, riskiert die Zukunft seines Unternehmens.“

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