Arbeitsökonom Klaus Zimmermann: Gewerkschaften brauchen neue Betriebs- und Tarifpolitik

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Klaus Zimmermann

Die Digitalisierung der Arbeitswelt erfordert nach Ansicht des Arbeitsmarktökonomen Klaus Zimmermann ein radikales Umdenken der Gewerkschaften.

„Die Gewerkschaften sind gut beraten, neue Arbeitsformen wie das über Onlineportale organisierte Crowdworking nicht grundsätzlich abzulehnen, sondern (tarif-)politisch mitzugestalten. Gewerkschaftsarbeit findet künftig mehr und mehr in virtuellen Netzwerken statt – oder eben gar nicht“, schreibt der Direktor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche. „Neue Formen der Betriebs- und Tarifpolitik sind für die Gewerkschaften mindestens ebenso wichtig wie die Gestaltung der allgemeinen Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt.“

„Arbeitsorte jenseits des betrieblichen Arbeitsplatzes sind schon heute Realität, Mitarbeiter rund um die Uhr verfügbar. Um Missbrauch und Auswüchse zu verhindern, sind innovative tarifvertragliche Lösungen nötig“, so Zimmermann weiter. Die Gewerkschaften könnten für die neuen Gruppen von Erwerbstätigen auch im Sinne von „Agenturen“ tätig werden, die neben der Weiterbildung auch soziale Leistungen vermitteln oder ermöglichen. Das könnten Unfallversicherungen, Absicherungen gegen Berufsunfähigkeit oder eine Unterstützung bei der Altersvorsorge sein.

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