Arbeitsplätze: Wirtschaftsweiser warnt vor Mindestlohn

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Wolfgang Franz ist gegen einen gesetzlichen Mindestlohn

von Cornelia Schmergal

Der Vorsitzende der fünf Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hat eindringlich vor der Einführung eines allgemeinverbindlichen Mindestlohnes gewarnt: „Dann können wir die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gering Qualifizierter bald vergessen“, sagte Franz dem Magazin WirtschaftsWoche.

Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde koste empirischen Studien zufolge mehrere Hunderttausend Arbeitsplätze. „Hände weg vom gesetzlichen Mindestlohn“, sagte der Chef des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

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Mit Blick auf die nun beginnenden Tarifrunden empfiehlt Franz, die Arbeitnehmer stärker am Erfolg ihrer Betriebe zu beteiligen. „Um Nachschlagsdiskussionen zu vermeiden, wenn sich die wirtschaftliche Situation der Branche besser entwickelt als bei Tarifabschluss erwartet, sollten die Tarifvertragsparteien mehr als bisher Gewinnbeteiligungsmodelle vereinbaren. Dann wären sie automatisch an der besseren Ertragslage der betreffenden Unternehmen beteiligt, und die Gewerkschaften brauchten weniger Sorge zu haben, zu geringe Tariflohnabschlüsse getätigt zu haben.“ Anfang März beginnen die Verhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie, im April folgt die Chemiebranche.

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