Arbeitszeitverkürzung: Politiker und Forscher fordern 30-Stunden-Woche

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Arbeitszeitverkürzung: Politiker und Forscher fordern 30-Stunden-Woche

Weniger Arbeiten bei gleichem Lohn für mehr Jobs: Ein Bündnis aus Wissenschaftlern, Politikern, Gewerkschaftern und Publizisten fordert die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.

„Notwendig ist eine faire Verteilung der Arbeit durch eine kollektive Arbeitszeitverkürzung“, heißt es in dem am Montag veröffentlichten offenen Brief, der Politik, Gewerkschaften, Verbände und Kirchen zum Handeln auffordert. Zunächst hatten die „taz“ und „Spiegel Online“ darüber berichtet. Die über 100 Unterzeichner des Schreibens, darunter auch die Chefin der Linkspartei, Katja Kipping, sowie die Linke-Wirtschaftsexpertin Sahra Wagenknecht, wollen so die Arbeitslosigkeit in Deutschland und Europa bekämpfen. In dem Brief heißt es weiter, dass Deutschland und die ganze Europäische Union sich in einer schweren ökonomischen und sozialen Krise befinde. Die Arbeitslosigkeit, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit, habe unerträgliche Größenordnungen erreicht. Obwohl in Deutschland die Zahl der Jobs in den vergangenen Jahren gestiegen sei, so sind es doch überwiegend "Kurz-Jobs", die als Lebensgrundlage nicht mehr ausreichen. "Die Bewältigung der Arbeitsmarktkrise erfordert die aktive Beteiligung aller demokratischen Kräfte im Land", schreibt das Bündnis.

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Arbeitszeitverkürzung sei dabei keine rein tarifpolitische Aufgabe mehr, sondern ein gesamtgesellschaftliches Projekt. Eine faire Umverteilung trage sowohl den Interessen der Beschäftigten als auch den der Arbeitslosen Rechnung. Es sei darüber hinaus könne eine Arbeitszeitverkürzung auch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen.

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