Kommentare zu: Koalition streitet um Staatshilfen

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

17 Kommentare
  • 02.06.2009, 01:06 UhrAnonymer Benutzer: Matrix65

    Arcandor hat nicht gut gewirtschaftet und ist deshalb in der Krise. Konkurrenten wie Metro oder Otto haben es deutlich besser gemacht und sind daher auch nicht auf staatliche Hilfe angewiesen. Der Zukunftspakt den die Arcandor-Mitarbeiter unterschreiben mussten wurde schon vor der Finanzkrise ins Leben gerufen. Ein beweis dafür, dass es dem Unternehmen schon davor sehr sehr schlecht ging. ich selbst musste hier auf über 15% meines Gehalts verzichten! Mussten das auch wirklich die Vorstände, wie es gesagt wurde, und die das Unternehmen mittlerweile verlassen haben? Hat Middelhof nicht einen bonus und eine Abfindung bekommen? Hat er nicht außerdem große Anteile an den Fonds, die ihren Gewinn aus den Mieteinnahmen der Karstadtwarenhäuser beziehen?

    Lasst endlich echte und innovative Händler (Otto, Metro) ans Ruder und meinetwegen auch erst einmal eine insolvenz zu. Dies wird mit Sicherheit mehr Arbeitsplätze retten als eine bürgschaft durch den Staat. Die Konzepte von der Konkurrenz sind in jedem Fall vielversprechender als das was Karstadt vor hat.

    Herr Eick: Sie können nichts für die Situation des Konzerns aber hören Sie auf dem Staat die Verantwortung für etwaige Arbeitslose zu geben, die es gäbe, wenn der Staat nicht bürgt. Für diese Arbeitslosen und damit verbundenen Kosten sind einzig und allein die Manager der vergangenen Jahre verantwortlich!!! Hier dem Staat den schwarzen Peter zuzuschieben ist für mich unterste Schublade. Das Unternehmen ist der Gesellschaft verpflichtet und nicht umgekehrt! Schließlich zahlt diese Gesellschaft unter anderem die Ausbildung ihrer wertvollen Mitarbeiter!! ich hoffe auch, dass Sie keinen Plan b in der Schublade haben, den Sie ziehen falls der Staat nicht bürgen sollte. Dies wäre mir als Mitarbeiter äußerst peinlich und würde sicherlich auch zu einem massiven Vertrauensverlust bei unseren Kunden führen. Denn diese retten am Ende des Tages mit ihren Steuergeldern unser Unternehmen!

  • 02.06.2009, 01:28 UhrAnonymer Benutzer: Julius

    Dass Arcandor ebenso wie Opel nicht "unschuldig" an seinen Problemen ist, ist m. E. unstreitig. Aber es geht nicht um Schuld und Sühne im Leben, sondern um eine sinnvolle Lösung. Das ist bei beruflichem Aufstieg so, in der Politik und im Privaten (warum sonst wollen Frauen Machos?).

    Rein objektiv ist eine insolvenz nicht das Schlimmste. Obama macht das mit GM gerade vor. Er muss aber nicht im Herbst gewählt werden und hat auch keinen Gegenspieler.

    Wahrscheinlich ist es für Deutschland besser, jetzt 900 Mio. Euro bei Arcandor abzuschreiben und im Herbst eine bürgerliche Regierung zu bekommen, als jetzt hart zu bleiben, damit gewisse Wählerschichten zu vergrätzen und dann 4 Jahre rot-rot-grün oder weiter eine große Koalition zu ertragen.

  • 02.06.2009, 02:21 UhrAnonymer Benutzer: und wenn

    sich jemand die filetstücke aus opel rausschneidet - dann ist das richtig so frau merkel !!! der rest ist dann nichts wert. überkapazitäten zu subventionieren ist genauso schlimm wie alte industrieen zu erhalten. das alles geht zu lasten der plätze wo deutschland vorne sein könnte. in 2-3 jahren zu sehen was besser gewesen wäre ist unverantwortlich wenn man vorher denken kann. politiker fordern haftung von managern, politiker sollten dann auch gefälligst selber haften, für das was sie jetzt anrichten.

    bereits in der deutschen einheit wurden uneffiziente arbeitsplätze teuer erhalten, die schon lange nicht mehr existieren. die kosten sind nicht abgetragen frau merkel, sie existieren heute noch in schattenhaushalten und wurden schlicht weggebucht.

    ich bin als auswanderer nicht mehr betroffen, aber dies von den alpen aus zu beobachten ist ein trauerspiel. die kommentare der nicht deutschen presse über abwrackprämien und ähnlichen unsinn sollten sie sich zu gemüte führen - geehrte wahlkämpfer und milliardenverschleuderer

  • 02.06.2009, 11:04 UhrAnonymer Benutzer: Beobachter

    Mein Vorschlag: der Staat übernimmt Arcandor und Kaufhof und schafft einen staatseigenen Einkaufsladen - Vorschlag: iNTERSHOP - wo Staatsdiener, Hartz iV- Empfänger, Studenten und Rentner verbilligte Waren mit bezugsgutscheinen "einkaufen" können. Das bleibt dann profitlos und spart dem Staat sicherlich Milliarden!

  • 02.06.2009, 12:20 UhrAnonymer Benutzer: steuerdumm

    ist wohl richtig so:
    Sagt der Russe: Habe nie billiger eine Firma bekommen.
    Sagt der Ammi: Danke Germany für deine Dummheit.
    Sagt Steini: Meine Frau wollte es so.
    Sagt Münte: Jetz habe ich den DDR-Sozialstaat geschaffen.
    Vernunft und Realismus sind in Zeiten des Wahlkampfes vorbei.

  • 02.06.2009, 13:01 UhrAnonymer Benutzer: Leitender Angestellter von Arcandor

    Als insider sage ich: bloß kein Staats- und Steuerzahlergeld für Arcandor ausgeben. Dieser fusionierte Konzern war von Anfang an eine Totgeburt und ist so nach wie vor nicht zukunftsträchtig. Die Lösung wäre eine Überbrückungsfinanzierung bis man Thomas Cook verkauft, Karstadt und Kaufhof fusioniert und Primondo auf eigene Füße gestellt hat. Wichtig dabei wäre, dass die Eigentümer dafür gerade stehen, die Schickedanz-Familie hat uns ja schließlich diese Fusion und die ständigen Managerwechsel eingebrockt!

  • 02.06.2009, 13:29 UhrAnonymer Benutzer: Esther

    Ein Fragezeichen steht groß im Raum :

    Warum zeigt die CDU eine derart gespaltene Haltung.
    Die Kanzlerin steht keinesfalls auf Herrn v Guttenbergs Seite.
    ist sie umgefallen ? Warum und weshalb wohl ?

  • 02.06.2009, 13:46 UhrAnonymer Benutzer: mikkel1970

    Das war es wohl mit der Marktwirtschaft.

    Anscheinend übernimmt der Staat alle wirtschaftlichen Risiken. bleibt nur die Frage, wieso man noch Arbeitnehmer sein sollte, wenn man als Unternehmer soviel Geld vom Staat für Nullrisiko erhält??

    Es lebe der Staatskapitalismus.

  • 02.06.2009, 14:18 UhrAnonymer Benutzer: Kommentator

    Hallo Matrix65,

    wenn Dummheit bestraft wird, dann müsste man Sie mit der Höchststrafe belegen.
    Vielleicht haben Sie ja bereits eine neue Tätigkeit, denn ansonsten kann ich mir ihr Geschwätz nicht erklären.
    Was glauben sie denn wer denn die drei Monate insolvenzgeld bezahlt. Mit Sicherheit nicht die gute Fee, sondern Papa Staat.
    Des weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass Otto ebenfalls in der Krise steckt und es nur auf die Kunden von arcandor abgesehen hat und die Metro Gruppe aufgrund einer insolvenz von Arcandor Krstadt nur billig bekommen möchte. im übrigen würde ich mich an ihrer Stelle mal darüber informieren, wie es um Kufhof steht.

    ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man das Zeitungsgebrabbel nachplappern kann und auch noch glaubt etwas intelligentes von sich gegeben zu haben.

    Da Sie augenscheinlich von diesem Konzern nicht überzeugt sind würde ich Vorschlagen Sie suchen sich schnellstmöglich einen neuen Job und schließen mit diesem Konzern ab.
    Denn solche Menschen kann keiner gebrauchen

  • 02.06.2009, 17:50 UhrAnonymer Benutzer: Philipp

    @Kommentator:
    ihre Antwort auf den beitrag von'Matrix65' ist eine Frechheit!

    Kann Matris65 nur zustimmen.

weitere Fotostrecken

Blogs

Alternativen gesucht
Alternativen gesucht

Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.