
Einige Landesverbände leiden unter besonders dramatischen Einbrüchen. Bei „gleichbleibender Mitgliederentwicklung“, heißt es in den Berechnungen, werde der schleswig-holsteinische CDU-Landesverband bis 2015 die Hälfte seiner Mitglieder verlieren. Zum Ende des nächsten Jahrzehnts würden auch die Verbände in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg nur noch die Hälfte ihrer heutigen Mitgliederzahlen erreichen. Auch die aktuellen Juni-Zahlen geben keinen Hinweis auf eine Trendveränderung. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl der CDU-Mitglieder um weitere 20.713 auf 544.366 reduziert. Auch die Parteiorganisationen leiden unter Auszehrung. So führe, heißt es intern, die Arbeitnehmer-Vereinigung CDA nur noch 15.727 Mitglieder in ihrer Kartei. Die Zahl aktiver Arbeitnehmer in dieser Parteigliederung nehme dabei einen immer geringeren Anteil ein – der Rentner-Anteil würde dagegen steigen.











