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Auswanderer: "Deutschland ist ein Auswanderungsland"

von Andreas Große Halbuer

Erstmals seit Jahrzehnten ziehen mehr Menschen aus Deutschland weg als einwandern. Der Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU) sieht in der Abwanderungswelle ein "Alarmsignal für den Standort Deutschland und ein echtes Problem für die Wirtschaft".

Freiheitsstatue in New York: Quelle: dpa
Freiheitsstatue in New York: Vor allem hoch qualifierte Bürger verlassen Deutschland, um ihr Glück im Ausland zu suchen. Quelle: dpa

Sorgenvoll blickt der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) auf die jüngste Zuwanderungsstatistik.

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Danach haben 2008 mehr Menschen die Bundesrepublik verlassen als zugewandert sind. „Zum ersten Mal seit Kriegsende sind wir ein Auswanderungsland“, sagt Laschet.

Bei der wichtigen Frage, wer kommt und wer geht, schneidet Deutschland laut Laschet miserabel ab: „Unsere Zuwanderer haben meist eine geringe Bildung, unsere Auswanderer dagegen sind hoch qualifiziert.“

In Nordrhein-Westfalen seien im ersten Halbjahr 2008 ganze elf hoch qualifizierte Ausländer zugewandert. „Zugleich sind die meisten jungen Türken, die unser Land wieder verlassen, hoch qualifiziert und machen dann in der Türkei eine tolle Karriere.“

Dies sei „ein Alarmsignal für den Standort Deutschland und ein echtes Problem für die Wirtschaft“.

Der Christdemokrat fordert, die Zuwanderungshürden für gut ausgebildete Ausländer abzusenken und für die in Deutschland Lebenden eine „Kultur des Willkommenseins“ zu etablieren.

Damit hoch qualifizierte Ausländer kommen dürfen, müssen sie mindestens 63.600 Euro im Jahr verdienen. „Diese Hürde ist viel zu hoch, wir sollten die Grenze auf 45.000 Euro absenken.“

184 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 25.08.2011, 00:01 UhrAnonymer Benutzer: klaus maier

    wichtig!! wichtig!! google: website von manfred julius müller

  • 23.12.2010, 00:38 UhrAnonymer Benutzer: NuTecTomi

    Typisch deutsch; erst verpennt man jahrzehnte lang den anschluss im bildungswesen, und klammert sich an ein hoffnungslos marodes und veraltetes system fest (man ist ja zu doof, um über den tellerrand zu schauen)... und als man dann merkt, dass die kacke am dampfen ist und die wenigen fähigen köpfe abhauen, will man das loch mit billigen sklaven aus dem ausland stopfen. Deutschland kann demnächst einpacken und sich vom globus radieren.

  • 23.12.2010, 00:33 UhrAnonymer Benutzer: TecTomi

    ich hab von diesem beschissenen land endgültig die schnauze voll. Hier werden qualifizierte leute nur verarscht, statt gefördert. Hier wird man vom statt auf jeder erdenklichen weise abgezockt und mit absurden gesetzen geknebelt. Hier stösst man laufend auf sturheit, arroganz, und kleinkariertem denken. Kommendes jahr heisst's für mich: so long & fuck you, Germany.

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