Kommentare zu: "Deutschland ist ein Auswanderungsland"

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

184 Kommentare
  • 25.07.2009, 12:12 UhrAnonymer Benutzer: Götz

    Was erwartet diese Gesellschaft eigentlich? Neidkultur und Regelwut führen dazu, daß Leistung immer stärker bestraft wird. Ziel sämtlicher staatlicher bemühungen vom der Kindertagesstätte an, ist der Versuch, Alles gleichzumachen. Dabei wird vergessen, dass wir es mit individuen zu tun haben. Jeder einzelne hat es verdient, daß seine Stärken gefördert und von der Gesellschaft gefordert werden. in einer Gesellschaft, die aber bereits in der Schule versucht, die Noten der einzelnen Schüler dem Klassendurchschnitt anzugleichen werden die zukünftigen Generationen auf das Niveau des jeweils schwächsten zurückfallen. Diejenigen, die diese Rasenmäherausbildung überleben und trotzdem internationales Niveau erreichen und dann anschliessend Verantwortung übernehmen, werden in der Öffentlichkeit für Fehler bestraft während belohnungen und Anreize eher im Verborgenen blühen müssen, da ansonsten sofort die Frage gestellt wird, warum derjenige dies verdient. Unter dem Vorwand der sozialen Kontrolle werden hier Grundregeln der Kommunikation im Umgang mit Kritik verletzt.
    Warum blicken wir in solchen Situationen immer nach aussen. ich glaube fest an das Potential der nächsten Generationen. Wir sollten nur endlich anfangen, dieses zu heben.

  • 25.07.2009, 12:16 UhrAnonymer Benutzer: Gast

    Nunja, die Politik scheint noch nicht verstanden zu haben, warum gerade gut ausgebildete Deutsche bürger ihr Land verlassen. in dem Artikel scheint mir aber, als gebe es nur gut qualifizierte Türken, die Deutschland verlassen. ich gehe aber geflissen davon aus, dass es sehr wohl auch gutausgebildete geborene Deutsche und andere Nationalitäten hier gibt. Und das der Trend der geringer Qualifizierten Einwanderer anhält ist politisch selbst verschuldet. Leistungsträger und vor allem bekannte Wissenschaftler mahnen unsere Politik schon seit längerem genau vor diesem Abwärtstrend, jedoch so scheint es hat die Politik besseres zu tun, indem sie z.b. alle bürger immer mehr versucht gleich zu machen. Es ist ob der Steuer- und Abgabenlast, sowie der Kosten für gute bildung heute egal, ob man Leistung erbringt oder "einfacher" Arbeiter/Angestellter ist. Auch ist in Deutschland ein Aufstiegsmythos abhanden gekommen, wie bspw. in Amerika, wo noch immer viele glauben, dass man es von Tellerwäscher zum Millionär schaffen kann. Hier jedoch heißt es schon seit geraumer Zeit: Hast Du nichts, bist du nichts!
    Also ist Auswandern doch eine Alternative, mit der sich immer mehr gut ausgebildete junge bewohner aus Deutschland befassen und nicht nur in die Türkei.

  • 25.07.2009, 12:51 UhrAnonymer Benutzer: Wilhelm Tell

    Unsere sogenannte Elite macht seit vielen Jahren Selbstgerecht Politik ueber die Koepfe ihres eigenen Volkes hinweg.
    Leistungstraeger werden bestraft, Kuschelpolitik mit Vorbestraften Auslaendern und Sozialstaat bis zum finanziellen Untergang. Das Deutsche Volk wird belogen, betrogen und ausbluten gelassen. in diesem Land gibt es keine Moral, Anstand und Heimatliebe mehr. Als Deutscher geboren zu sein, heisst in der Vergabe von Unterstuezung sei es Moralisch oder Finanziell

    ganz hinten in der Schlange zu stehen, weit hinter Visa Guenstlingen wie Pseudo Russ.-deutschen, Arabern mit niedriger bildung oder Kriminelle die bereits ihre 5Chance bekommen. Wer sich in unserer Heimat erlaubt eine eigene Meinung zu haben wird konfrontiert mit eine Erbschuld des zweiten Weltkrieges die auf jedem von uns lastet wie ein Damokleschwert. Wann wird wieder Politik gemacht fuer Deutsche? Es ist kein Wunder dass gut gebildete Deutsche auswandern, was bleibt uns denn uebrig? Wer sich aus dem Fenster lehnt und sagt welche Probleme wir wirklich haben wird vernichtet! Korruption und Verrat, Verlust der Moral. Wir bekommen gesagt, wir wuerden Aussterben, als ob wir Deutschen zu bloed waeren Kinder zu machen, dass ich nicht lache! Deutschland wache auf! Wer profitiert am meisten unter der Politik der letzten 10 Jahre, Grosskonzerne und Auslaender, ganz bestimmt nicht Seuerklasse 1 Arbeitnehmer oder Deutsche Familien mit bis 3 Kinder?
    Ab 10 Kindern in muslimischen & russischen Grossfamilien sieht das wieder ganz anders aus. Wo arbeiten die Politiker nach ihrem Mandat, bei Russischen Oelkonzernen und Co.? Wie kann es sein, dass Politiker ueber 20 Nebenberufe haben, wie z.b. in
    Firmen Vorstaenden sitzen? Das gleicht meiner Meinung nach Hochverrat, denn so jemand kann nicht mehr Unabhaengig Politik
    machen, er ist bereits korrumpiert! Es ist ein Schande was aus uns geworden ist. Steht auf und kaempft fuer eure Rechte!

  • 25.07.2009, 13:03 UhrAnonymer Benutzer: harry

    Zur Zeit planen meine Frau und ein paar Freunde ebenfalls die Auswanderung. Diesem Vorhaben stehen zwar auch ein paar Hürden im Weg, aber die sind zu meistern.

    Es ist einfach so, dass unsere Politiker seid mind. 45 Jahren Gesetze produzieren. Und dabei sind sie sogar fleißig. Die Konsequenz ist aber, dass man hier kaum noch atmen kann. Ob das wo anders besser ist, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Es kommt allerdings auf einen Versuch an. Frei nach Ton Steine Scherben: Dieses Land ist es nicht....

    Von der besteuerung und der Höhe der Sozialabgaben gar nicht zu reden.
    Nebenbei soll meine Generation privat vorsorgen, da eine genügende Rentenauszahlung mehr als fraglich ist, auf der anderen Seite werden wir mit Abgaben belastet, die jeglicher beschreibung spotten. Diese Doppelbelastung ist meiner Meinung nach nicht mehr hinnehmbar. Der Artikel zur Riesterrente zeigt wieder einmal deutlich, wie hier Vermögen von unten nach oben transferiert wird. Das dies der Fall ist, zeigt auch die Veränderung der Verteilung des Vermögens mehr als deutlich. Wobei das weniger ein Problem des Neids ist, als vielmehr in eine volkswirtschaftliche Sackgasse führt und zu immensen, systemimmanenten Problemen führt.
    Es ist unhaltbar, dass ein Mensch für ein eigenes Dach über dem Kopf mehr als 30 Jahre arbeiten muss.

    Diese und viele andere Gründe sprechen dafür dieses Land zu verlassen.

    Mal sehen, was daraus wird.

  • 25.07.2009, 13:31 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Sorry, liebe Politiker, ihr habt wieder Watte im Schädel. Niemand kommt in ein Land, in dem er bis ans Lebensende diskriminiert wird, nur, weil er einen ausländischen Akzent hat. Deutschland war nie ein Einwanderungsland und wird's nie werden. Deutschland war ein Gastarbeiterland, jetzt ist es eine Quelle der sozialen Wohltaten für arme Einwanderer.

    Niemand in Afrika, Asien oder Osteuropa denkt daran, sich diesem Schicksal zu stellen. Man geht lieber nach Nordamerika oder Australien, wo die bedingungen deutlich sinnvoller sind und Chancen für ein gutes Leben um Längen höher sind (aus eigener beobachtung).

  • 25.07.2009, 13:48 UhrAnonymer Benutzer: Berater

    Deutschland war schon immer ein Auswanderungsland, aber so viele Fragen (wegen meiner intern. Karriere) in bezug auf Auswanderung wie jetzt habe ich noch nie beantworten müssen. Erfahrene Fachleute aber auch berufsanfänger sind anscheinend vom Gedanken "nichts wie weg" beseelt. Leider kann ich nicht alle ermutigen, denn vieles hängt vom beruf und auch vom ALter ab. ich stelle nur fest, dass es Deutschland seit Jahrzehnten für die bürger immer schwieriger geworden ist, sich ohne beziehungen und Eigenkapital eine würdige Existenz zu schaffen. Und vielen droht sogar die berufl./soz. Deklassierung mit Hartz4 als "bonus".

  • 25.07.2009, 14:02 UhrAnonymer Benutzer: Ric

    "Deutschland" ist gar nichts, so sehr viele Deutsche das auch bei jeder Art von Anlässen beschwören mögen.
    ich bin z.b. bayer. Die Orte meiner Kindheit gibt es nicht mehr, da wo früher Felder und Wiesen waren sind jetzt neue Städte. Die Einwohnerzahl meiner kleinen Heimatstadt hat sich die letzten 20 Jahre wörtlich verdoppelt!
    Die Einwohnerzahl bayerns ist seit Ende der 1980er um 2 Millionen gestiegen, der Großteil des Zuzuges konzentriert sich sogar auf Südbayern auf das Dreieck München-Augsburg-ingolstadt.

    Dann gibt es ganz andere Regionen in "Ost" wie "West" die massiv bevölkerung verlieren. Das zeigt mir zweierlei: man muss diese Frage sehr differenziert betrachten, sonst kommt man z.b. zu falschen Schlüssen ("Wohnbauförderung" braucht es doch nicht mehr bei insgesamt zurückgehender bevölkerung? Falsch! Hier in Südbayern egal ob Kleinstädte oder München innenstadt können sich Familien die Wohnkosten kaum noch leisten wegen des eklatanten Wohnraummangels - es braucht hier massive Förderung!!!). Und es bEWEiST dass was die Politiker hier gerne runterspielen oder schlicht "weg-erklären" wollen, die Leute gehen meist schlicht und ergreifend weil sie in ihrer Heimat keine ökonomische Zukunft sehen und keine Arbeit finden - oder keine die ihren materiellen Ansprüchen gerecht wird.
    Darum bleibt bei uns die Einwohnerzahl nicht nur gleich sondern steigt massiv, auch und gerade bei Akademikern. Gleich ob Lehrer, Ärzte oder auch schon Lokalpolitiker: die meisten haben "norddeutsche Zunge", sind ganz klar keine Einheimischen. Das sind also qualifizierte und ehrgeizige Leute, die meisten davon haben dem Rheinland oder Mecklenburg mit Sicherheit nicht freiwillig den Rücken gekehrt.

    Reagiert endlich drauf. Nicht mit neuen Autobahnen. Kein Mensch kümmert sich darum ob er von seinem Ausbeuterjob zu seiner Plattenbauwohnung auf einer neuen Autobahn kommt oder nicht, viel wichtiger ist den Leuten gute bezahlung.

  • 25.07.2009, 14:38 UhrAnonymer Benutzer: schneewolf

    ich kann allen Kommentaren voll zustimmen; ich bin vor über 30 Jahren ausgewandert,die Entwicklung war zwar schon voll im Gange,aber natürlich noch nicht so drastisch zugespitzt. Das ist heute kein Land mehr,sondern ein "Standort",ein umbewohnbarer urbaner brei,von herzlosen Technokraten verwaltet , Lakaien der aus negativer Selektion erstandenen politischen und wirtschaftlichen "Elite",die selbst nur willenloses Werkzeug globaler Mächte sind. Der Ausdruck "Volksverrat" hat natürlich einen üblen Klang,ist aber der einzige der den Vorgang treffend definiert.
    Meine Auswanderung (erst Kanada,dann Frankreich)war kein Zuckerschlecken,die anderen sind auch keine besseren Menschen als die Deutschen,trotzdem war es die richtige Entscheidung ,das wird mir bei jedem "Heimatbesuch" wieder klar.

  • 25.07.2009, 14:46 UhrAnonymer Benutzer: neckermann

    dass gerade der integrationsminister von NRW , Herr Laschet, sich über die auswanderung von deutschen auslässt ist doch bezeichnend.
    durch die momentane politik wird der zuzug von nicht ausgebildeten zuwanderern via "familienzusammenführung" gefördert; diese müssen dann teuer auf steuerzahlerkosten eingegliedert werden, ob das gelingt ist unsicher. - sicher ist nur, dass die kosten der deutsche steuerzahler tragen muss u. dazu immer weniger bereit ist.
    die jungen, gutausgebildeten , auch aus dem strukturschwachen ruhrgebiet, verlassen deutschland - zurückbleiben sozialhilfeempfänger in u. ausländischer herkunft !
    hier muss die politik endlich sinnvoll mit neuen konzepten gegensteuern !

  • 25.07.2009, 15:08 UhrAnonymer Benutzer: Ed

    Auswandernde Ausländer sollten wir nicht aufhalten,weil sie früher oder später im Rentenalter unser Sozialsystem belasten. Aber echte Deutsche sollten wir unbedingt halten. Wenn man von Ausländer-oder Frauenquoten im öffentlichen Dienst hört und die Leistung keine Rolle mehr spielt.kann ich Auswanderungsgedanken verstehen.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. ...
weitere Fotostrecken

Blogs

Alternativen gesucht
Alternativen gesucht

Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.