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BDK übt Kritik: Ku-Klux-Klan-Mitglieder im Polizeidienst

Quelle: Handelsblatt Online

Einst waren sie Mitglieder im rassistischen Geheimbund Ku Klux Klan. Doch ihren Arbeitgeber scheint das nicht zu stören. Das Innenministerium beschäftigt zwei Polizisten weiter und erntet dafür Kritik.

Ein vermummtes Mitglied des Ku Klux Klan. Quelle: ap
Ein vermummtes Mitglied des Ku Klux Klan. Quelle: ap

Berlin/StuttgartDer Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hat scharf kritisiert, dass zwei baden-württembergische Beamte trotz ihrer zeitweisen Mitgliedschaft im rassistischen Geheimbund Ku Klux Klan im Polizeidienst verbleiben dürfen. „Ob Ku Klux Klan, Dschihad-Unterstützer oder Antifa, Extremisten haben in der Polizei nichts zu suchen“, sagte der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz am Donnerstag in Berlin.

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Wie aus Akten des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestags hervorgeht, waren zwei baden-württembergische Polizisten für kurze Zeit Mitglieder bei einem deutschen Ableger des Ku Klux Klans.

Nach Angaben des baden-württembergischen Innenministeriums hat es 2003 und 2004 deswegen Disziplinarverfahren gegen die beiden Beamten gegeben. Diese wurden laut Medienberichten aber eingestellt, weil die Beamten angeblich nicht wussten, dass der Ku Klux Klan eine rassistisch ausgerichtete Gruppierung ist. Die Polizisten sind weiter im Dienst.

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