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  • 01.03.2012, 14:10 UhrWiWo-Leser

    Da sieht man wieder wie unattraktiv das Beamtenum fuer Hochqualifizierte ist. Max 63TEUR als ChemieProf und das erst ab schaetzungsweise Lebensalter 48+. Beim Chemiekonzern verdoppelt sich das Gehalt ca. 12 Jahre frueher, mehr untergebenes Personal, schickeres Buero.

  • 01.03.2012, 13:59 UhrAnonym

    Der Vergleich zwischen Beamten und Angestellten ist unvollständig dargestellt.

    Beamte müssen keine SV-Beiträge zahlen, deshalb ist ihr Netto bei gleichem Brutto deutlich höher. Bei 3.000 € Brutto ist das Netto ca. 600 € höher.
    Dafür müssen Beamte sich aber zu 50 % privat Krankenversichern, was dann vom Netto abgezogen wird.
    Für kleine Beamte ein Nachteil, für "große" Beamte ein Vorteil.

  • 14.02.2012, 19:31 UhrWiWo-Freund

    Nette Zusammenstellung - und dann ist nicht sarkastisch gemeint. ABER: Die Grundbezüge eines Beamten sind nur ein Teil der Gesamtbesoldung. 50-70 % (je nach Ehestand und Kinderzahl) der Arztkosten werden vom Steuerzahler bezahlt. Die gesamte Pension (ca. 71 % des letzten Bruttobezugs) zahlt der Steuerzahler. Es gibt eine unbegrenzte Fortzahlung im Krankheitsfall. Es gibt quasi eine beitragsfreie Erwerbsunfähigkeitsrente (MINDESTpension bei Dienstunfähigkeit gleich nach der Verbeamtung im gehobenen Dienst: €1.200). Beamte sind unkündbar. Es gibt eine weitreichende Teilzeitregelung bei Nachwuchs und sonstigen Anlässen.

    Zählt man dies alles zum Grundbezug hinzu, relativieren sich die niedrigen Grundbezüge ganz schnell.

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