
Nur zwei Personen kennen den Wortlaut
Nur zwei Quellen kommen für diese ebenso delikaten wie detaillierten Informationen infrage: der entlassene Wulff-Sprecher Olaf Glaeseker oder der „Bild“-Chefredakteur selbst. Denn nur diese beiden können den Wortlaut des hitzigen Präsidentenanrufs kennen. Beide Möglichkeiten sind für Wulff alles andere als komfortabel:
Wäre Glaeseker die Quelle, könnte sich das Staatsoberhaupt nicht mehr auf die Verschwiegenheit seines langjährigen Vertrauten und Medien-Steuermanns verlassen. Vielleicht, weil dieser sich für seine Entlassung rächen will? Schließlich bestehen immer noch Zweifel, ob Glaeseker freiwillig aus dem Dienst schied.
Eindeutiges Signal
Hätte Diekmann die Gesprächsfetzen elegant an die Kollegen anderer Medien weitergespielt, so wäre dies ein eindeutiges Signal an Wulff: Herr Präsident, Sie sind jetzt im Hause Springer zum Abschuss freigegeben. Eine Drohung, über die schon länger mit Gerüchten über weitere Details aus dem Privatleben des Ehepaares Wulff spekuliert wurde.
Vorgänger Horst Köhler trat zurück, weil er sich nach seinen Äußerungen zur möglichen militärischen Durchsetzung deutscher Wirtschaftsinteressen durch journalistische Angriffe des Spiegel („Horst Lübke“) und oppositionelle Pöbeleien durch den Grünen Jürgen Trittin („Kanonenbootpolitik“) in seinem Ansehen beschädigt fand. Einen derart empfindsamen Umgang mit der Würde des Amts und der eigenen Ehre kann man Christian Wulff nicht vorwerfen. Sein politischer Aufstieg und sein Umgang mit wohlhabenden Freunden zeigen: Einstecken kann er.














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Alle Kommentare lesen10.01.2012, 07:16 UhrAnonymer Benutzer: Longinus
Christlicher Herr Wulff: Achte das achte Gebot: Du sollst kein falsches Zeugnis gebe...
Forderungen von Rücktritt gegenüber anderen sind für sie selber wohl nicht, nach vielen Entschuldigungen und Selbstamnestie, anzuwenden.
Sie versprachen alles offenzulegen, sind aber in der Vergangenheit bis heute dem nicht nachgekommen. Nur das zu öffnen, was sie nicht mehr in Abrede stellen können, und alles andere weiter unter dem Teppich zu halten, ist ihre Stärke. Muss jemand, der von Freunden einen Kredit bekommt, diesen mit anonymen Bundesbankscheck transferieren??? Ein normaler Giroverkehr ist eine offene und ehrliche Machart. Da kommen zwangsläufig Zweifel die dann auch von den Medien hinterfragt werden. Es gab auch einen christlichen HK dessen Versprechen zu seinen Spendengebern von ihm höher gewertet wurde als der Amtseid, dem Volke zu dienen und Schaden abzuwenden.
Ich denke, dass auch Sie Herr CW, durch Ihr Verhalten keinen weiteren Schaden an der Nation im In- und Ausland anrichten sollten.
MfG. Longinus
08.01.2012, 18:29 UhrAnonymer Benutzer: Joselyn
Endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bin auch dafür, dass der Anruf veröffentlicht wird. Entweder untermauert er die Aussage von Herrn Wulff, oder die Aussage der Bildzeitung. Aber es wird ein für alle Mal Klarheit geschaffen. Persönlich bin ich geneigt, der Aussage der Bildzeitung Glauben zu schenken, da Herr Wulff vehement die Veröffentlichung verweigert, was nicht gerade zu seiner Glaubwürdigkeit beiträgt.
In der Angelegenheit könnte man auch Herrn Döpfner und Frau Springer befragen, die er ja ebenfalls in der Sache angerufen hat, was der Inhalt der Gespräche mit ihnen war.
Das "Interview" von ihm war ein Konglomerat aus Halbwahrheiten und viel Blabla-Gerede und hat mal gar nichts zur Aufklärung beigetragen. Auch finde ich es sehr unwahrscheinlich, dass er von den ganzen Klagen bei dem Porsche-Deal angeblich nichts gewusst haben will. Erschwerend dazu kommt noch, dass seine Ehefrau ehemalige Edel-Prostituierte ist, die in einem Club in Osnabrück bis 2006 noch gearbeitet haben soll.
Sicher jeder Mensch kann mal einen Fehler machen, aber das ist eine Aneinanderreihung von Fehlern mit dauernden Entschuldigungen. Natürlich erst dann, wenn was bekannt wird.
Was für mich ebenfalls unverständlich ist, ist die Tatsache, dass der Kandidat für die Besetzung des Amtes des Bundespräsidenten nicht überprüft wird, ob er persönlich geeignet dafür ist und wie sein Umfeld aussieht. Schließlich sollte derjenige die Bundesrepublik repräsentieren und eine gewisse Vorbildfunktion haben. Herr Wulff jedenfalls ist eine Zumutung für Deutschland.
Und von Frau Merkel hört man nichts, ausser ein bischen Bla-Bla. Sie war schließlich diejenige, die ihn auf den Posten gehievt hat. Für wie böld halten die die Bevölkerung eigentlich ???? Natürlich werden Pläne über einen möglichen Nachfolger da sein.
08.01.2012, 15:07 UhrAnonymer Benutzer: Super-Angie
Das das eine Bimbes-Republik ist zeigt nicht nur der Herr "man", der immer in der dritten Person von sich spricht.
Joachim Gauck sollte BP werden,als Kandidat.
Zufälligerweise war er von 1990-2000; Chef der Stasi-Unterlagen Behörde.
da wird schon die eine oder andere Akte vor der Vernichtung kopiert worden sein.
Jetzt verstehe ich die IM Erika