Berliner Weihnachtsmarkt-Anschlag: Aktenmanipulation bestätigt

Berliner Weihnachtsmarkt-Anschlag: Aktenmanipulation bestätigt

, aktualisiert 03. Juli 2017, 14:40 Uhr
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Der Bericht des Sonderbeauftragte des Berliner Senats im Fall Anis Amri soll im Internet veröffentlicht werden.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Vorwürfe der Aktenmanipulation im Fall Anis Amri wurden nun von dem Sonderermittler Jost bestätigt. Laut Bericht sollen mehrere Personen daran beteiligt gewesen sein. Vor allem die Fachaufsicht trifft harte Kritik.

BerlinDer Sonderermittler zum Berliner Weihnachtsmarkt-Anschlag, Bruno Jost, hat Manipulationen in Akten der Kriminalpolizei bestätigt. Zugleich verteidigte er aber die Arbeit der Polizei gegen allgemeine Beschuldigungen. „Eine undifferenzierte und pauschale Verurteilung der Polizei und des LKA ist aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt“, sagte Jost bei der Vorstellung des Zwischenberichts zum Attentäter Anis Amri im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.

Bei der Frage der Manipulation im Januar habe er Hinweise, dass außer dem bislang bekannten Verfasser des gekürzten Berichts noch ein weiterer Kriminalpolizist beteiligt gewesen sei. Versagt habe zudem die zuständige Fachaufsicht. Innensenator Andreas Geisel (SPD) kündigte an, den Zwischenbericht sofort nach der Vorstellung im Internet zu veröffentlichen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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