Das berichtet die WirtschaftsWoche in ihrer neuen Ausgabe und beruft sich dabei unter anderem auf die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). So betont der OECD-Pisa-Experte Andreas Schleicher: "Die berufliche Bildung in Deutschland bewerten wir im internationalen Vergleich sehr positiv.“ Auch Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) lobt: „Die berufliche Ausbildung in Schule und Betrieb gehört zu den großen Stärken des Standorts Deutschland.“ Ein Ausbildungs-Pisa, bei dem die Berufsbildung international systematisch verglichen wird, will die OECD laut ihrem obersten Bildungsexperten im Jahr 2009 durchführen. Unterdessen tragen die Bildungsanstrengungen an den Schulen und Hochschulen nach dem Pisa-Schock im Jahr 2001 erste Früchte. Nach einer Umfrage über die Leistungsfähigkeit neu eingestellter Mitarbeiter, die das Münchener Ifo-Institut im Auftrag der WirtschaftsWoche bei 600 Unternehmen durchführte, beurteilt die Wirtschaft zum ersten Mal seit Einführung dieser Umfrage vor vier Jahren die Leistungen wieder etwas besser als im Vorjahr. Besonders gut schneiden dabei die Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten ab, denen die Unternehmen die Note 2,2 und 2,1 geben, während die Abgänger von Realschulen mit 2,8 und von Gymnasien mit 2,5 benotet werden. Am schlechtesten werden die Abgänger von Hauptschulen bewertet (3,6). Einen maßgeblichen Anteil an den wieder besseren Schulergebnissen bescheinigt die WirtschaftsWoche den Unternehmen, von denen laut Ifo-Umfrage 42 Prozent Schulen und Hochschulen unterstützen; das ist ein Viertel mehr als vor vier Jahren.
Beruf: OECD lobt deutsches Ausbildungssystem
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