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Betreuungsgeld und Co.: Das Versagen der Familienpolitik

Die Familienleistungen des Staates sind teuer und weitgehend erfolglos. Zu diesem – wenig überraschenden – Befund kommt eine Gruppe von Forschern. Die Opposition jubelt, doch auch sie trägt Mitschuld.

Es ist wenig verwunderlich, dass Eltern in Nordrhein-Westfahlen auf die Straße gehen: Nur 15,9 Prozent aller Kinder unter drei Jahren werden in NRW in Kitas betreut. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 25,2 Prozent. Hinzu kommt, dass in einigen Bundesländern, wie beispielsweise in Hessen, die Gebühren für die Betreuung der Kurzen stetig steigen. Es gibt allerdings auch positive Beispiele, was die Betreuungsquote anbelangt.

Bild: dpa

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Familienpolitik in Deutschland ist teuer und erfolglos. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Bundesregierung, aus der erste Details durchsickerten. Überraschend ist das Resultat nicht, wer einen Blick auf die Geburtenraten in Deutschland wirft, muss zu dem gleichen Ergebnis kommen. 1,36 Kinder bekommt eine Frau in Deutschland im Schnitt. Die Fertilitätsrate hat sich damit innerhalb von 20 Jahren kaum verändert (1990: 1,45 Geburten pro Frau) – trotz der Erhöhung des Kindergeldes oder der Einführung des Elterngeldes.  

Auch der Zwischenbericht der Forscher aus dem der „Spiegel“ zitiert, stellt fest, dass ein großer Teil der 200 Milliarden Euro an Geldtransfers, Steuernachlässen und Versicherungsleistungen Jahr für Jahr recht wirkungslos verpufft. Das Kindergeld: „wenig effektiv“. Das Ehegattensplitting: „ziemlich unwirksam“. Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung: „besonders unwirksam“.

Auszeichnung Die familienfreundlichsten Unternehmen

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Eine interne Bestandsaufnahme des Familienministeriums von 2010 umfasst 156 ehe- und familienbezogene Einzelmaßnahmen mit einem Volumen von 200,3 Milliarden Euro. Darunter fallen aber auch Leistungen wie die Witwenrente. Knapp 40 Milliarden kostet das Kindergeld und 4,9 Milliarden das Elterngeld. Fast 150.000 Euro zahlt der Staat im Schnitt pro Kind bis zum 18. Lebensjahr. Dennoch liegt die Geburtenrate klar unter dem EU-Schnitt.
Demnach gibt es insgesamt ein Versagen in der Familienpolitik in den letzten Jahrzehnten, zu verantworten also von Union, FDP, SPD und Grünen gleichermaßen. Ein Befund der Forscher ist, dass bestens ausgebildete Frauen vom Job ferngehalten würden - und mangels Rentenbeiträgen die Altersarmut von morgen so noch gefördert werde.

Die Kritik geht Richtung Union, die mit dem ab August ausgezahlten Betreuungsgeld das Erziehen daheim stärken will. Eltern, die für ihr Kind im zweiten und dritten Lebensjahr keinen Kita-Platz oder eine staatlich bezahlte Tagesmutter in Anspruch nehmen, erhalten dann monatlich erst 100, später 150 Euro. Die Koalition rechnet mit 1,1 Milliarden Euro Kosten pro Jahr, die Opposition mit zwei Milliarden.

7 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 04.02.2013, 21:35 Uhrmanni24

    Die optimale Familie aus Sicht der linken Politik besteht aus 2 sich zu einem Hungerlohn abschuftenden Werktätigen, die ihre Kinder ganztägig der Erziehung durch die Partei überlassen.

    Da sind wir schon ziemlich weit gekommen. Jetzt noch weg mit dem Splitting und der kostenfreien Mitversicherung und der Traum wird wahr, zumindest was Unterschicht und Mittelstand anbelangt.

  • 04.02.2013, 19:39 UhrSuper-Angie

    Alle Familiengesetze in D-land sind von Frauen für Frauen gemacht.

    Gleichberechtigung von Mann und Frau gibt es faktisch nicht.

    Wer soll es jungen Männern verdenken, die vor einer Oma-Republik flüchten; die sich den nicht hübschen Frauen in Deutschland verweigern; die Single bleiben und Ihr Geld alleine verjubeln ?

    Alles andere ist nur Zwang; sich zu verhalten wie ein handzahmer Esel der von Frauenhänden gefüttert wird. Auf das Wohlwollen der Frauen und Ihrer Lobby angewiesen.

    Wer das weiß wendet sich ab. Oder will man sich mit Merkel, Leuthäuser Schnarre oder Claudia Roth vereinigen gar Kinder haben; die dann so aussehen wie diese Frauen.

    Ganz Deutschland ist geprägt von diesen Figuren und Gesichtern als wenn bei der Hexen-Inquisition im Mittelalter alle hübschen Frauen ausgerottet wurden.


    Zur Auffrischung des Deutschen Gen-Pools wird seit ca 40 Jahren eben Menschen aus dem nahen Orient importiert direkt in die deutschen Sozialsysteme.

    Wenn man mehr Präkariat braucht dann gibt es diese handzahmen Zuchtesel in Syrien; Lybien; in allen Norafrikanischen Staaten wo die Amis rumbomben. Die wandern dann auch direkt in die Sozialsysteme ein und bleiben auch dort. Man muß dann niemenden mehr weh tun wie den autochtonen Deutschen Männern.

    Die Industrie wird jubeln; denn so billige Arbeitskräfte, die für eine Nege am Pennerportal arbeiten und die Löhne in D-Land runterdumpen.

  • 04.02.2013, 19:29 UhrSuper-Angie

    Wieso bekommt man den in D keine autochtonen Kinder mehr ?

    Wenn die Männer verschreckt werden und Beispiele gezeigt bekommen wie Ihre Väter nach einer Scheidung ein halbes Leben lang abgezockt werden von Gesetzten die von Frauen für Frauen gemacht werden.

    Alles nur zu einem Zweck Frauen schadlos zu halten und alle Kosten den Männern aufzuhalsen.

    Wer will als Mann den nach einer Scheidung sich gleich eine Brücke aussuchen ? Frauen werden mit aller Gewalt in dem Status gehalten den Sie auch vorher hatten, egal wer das zahlt Hauptsache nicht der Staat , der hält sich immer schadlos.
    Heißt das komplette Risiko einer Scheidung also 75 % Wahrscheinlichkeit liegt beim Mann; verhält er sich nicht so wie ein handzahmer Esel ist er Sexistisch. Hat er 2-3 Kinder ist er nach einer Scheidung förmlich von der Frauengesetztgebung lobotomisiert; heißt gesellschaftlich ausgestoßen. Der kriegt nie wieder ein Bein auf den Boden wie einer der 10 Jahre im Knast saß, es sei den er hat viel Cash wie Arnold Schwarzenegger etc.--eben solche, die sich mit Cash freikaufen können.

    Hat er mehrer Kinder kann er jeden tag beten, ob seine Alte normal bleibt und nicht einfach ausreißt.

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