Bettina Röhl direkt: Bildungsabsolutismus, Gender und das Grundgesetz

kolumneBettina Röhl direkt: Bildungsabsolutismus, Gender und das Grundgesetz

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Minderheiten haben kein Recht auf die Majorisierung der Mehrheit

Kolumne von Bettina Röhl

Toleranz ist keine Einbahnstraße. Jede sexuelle Minderheit darf sie von der Mehrheit erwarten, aber auch die Mehrheit hat einen Anspruch auf Akzeptanz durch die Minderheiten.

Es war keine geringere als Kanzlerin Merkel, die sich mit ihrer Bemerkung selber als Komikerin outete, als sie zu der 2012 durch ein Kölner Landgerichtsurteil ausgelösten Beschneidungsdebatte nicht mehr beizutragen hatte als den Satz, Deutschland sei doch keine Komikernation, in dem die Beschneidung von männlichen Babys oder kleinen Jungen aus religiösen Gründen verboten wäre.

Damals offenbarte sich, dass die Vertreter der Beschneidung und erst recht die Vertreter des Judentums oder des Islam, die eine Beschneidung aus religiösen Gründen verlangen, ein sehr klares Bild vor Augen haben, wer als Junge und wer als Mädchen auf die Welt kommt. All diese Vertreter der Beschneidung haben ebenso wie die erdrückende Mehrheit der deutschen Bevölkerung ein klares Bild davon, wer männlichen und wer weiblichen Geschlechts zur Welt kommt.

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Diese demokratische Mehrheitsmeinung über die Weltanschauungsgrenzen hinweg, entspricht dem grundgesetzlichen Leitbild demgemäß Männer und Frauen gleichermaßen zu schützen sind. Dabei werden Männer und Frauen nicht als gleich betrachtet oder fingiert, sondern Frauen und Männer werden mit identischen Rechten ausgestattet. Soweit, so gut, so klar. Die Menschheitsgeschichte ist weltweit geprägt durch die Dualität männlich-weiblich als beobachtete Phänomenologie, als Reflex auf die Wahrnehmung der Menschen. In außerordentlich seltenen Fällen werden Menschen ohne eindeutige Zuordnung geboren.

Die überkommene Definition des Wortes Geschlecht

Alle Verhaltensweisen von Menschen, alle Neigungen, Vorlieben, Lüste, Sexualität, nämlich egal ob hetero, homo, bi oder sonst, haben an der Wahrnehmung des Einzelnen durch die Gemeinschaft als Mann oder Frau nichts geändert. Eine Frau blieb eine Frau, egal ob sie lesbisch war, asexuell lebte, ob sie einen oder viele Männer hatte oder ob sie als Frau eines Mannes mit oder ohne Trauschein, als Mutter oder kinderlos lebte. Und das galt auch für den Mann. Die Umwelt und der Gesetzgeber kümmerten sich nicht darum, ob ein Mensch sich als geborener Mann oder als geborene Frau in seiner Haut wohl fühlte oder lieber dem anderen Geschlecht angehört hätte oder sich weder als Mann noch als Frau fühlte.

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24 Kommentare zu Bettina Röhl direkt: Bildungsabsolutismus, Gender und das Grundgesetz

  • Wenn ich doch nur wüßt, was "Gender" sein soll, außer der abwegigen Behauptung, es gäbe kein Geschlecht beim Menschen, sondern nur Zurichtung auf dieses oder jenes Geschlecht.
    Das KANN ja doch nur Quatsch sein! Wir sind zwar sicher nicht einfach Tiere wie die Tiere, aber mit etlichen dieser Wirbel-Tiere haben wir was gemeinsam: nur wenn ich ein weibliches mit einem männlichen solchen sexuell vereinigt, nur dann kann es Nachkommen geben.
    Ist das so abwegig, ein wenig die biologische Natur von uns Kulturwesen zu bedenken? Es ist nämlich so, daß wir uns NUR SO fortpflanzen.
    Das soll wohl von den Genderisten den Kindern als normales Wissen ausgebläut werden.
    Danke, Frau Röhl, für den Artikel.

  • Diese Aussage wird Mr. Nicholas Rockefeller zugeschrieben :

    "Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden."

    Der extreme Liberalismus - insbesondere im sexuellen Bereich - arbeitet den Interessen des Herrn Rockefeller und anderer Figuren, welche die NWO anstreben, in die Hände mit dem Ziel, die Familie, die Ehe mit Kindern zu zerstören, die Menschen für ihre Interessen gefügig zu machen.
    Dieses ganze Gedankengebilde ist krank, dekadent, zerstörerisch, wobei dann auch noch in großer Unverschämtheit die allgemeine Akzeptanz dieses Weltbildes gefordert wird.
    Der Feind unserer Lebensordnung und seine Helfer und Helferinnen sind bekannt und es gilt, diesen Kräften mit aller Härte entgegenzuwirken.


  • Perverse Phantasien, perverse Wünsche, perverse Gefühle gibt es, die hat man vielleicht, oder auch nicht.
    Perverse Wünsche ausleben: sollte man nicht. Es zerstört die eigene Persönlichkeit (noch mehr), und die des anderen.
    Völlig falsch ist dieser -angeblich so liberale und freiheitliche- Satz: "In der Sexualität ist alles erlaubt, solange es beide (Erwachsenen) wollen".
    Dieser Satz gilt aber heute als Ausdruck des "Normalen".
    Ja? Wirklich? "Normal", daß Handschellen und Peitschen benutzt werden und was der Sadomaso-"Spielzeuge" mehr sind?
    "Normal", daß etliche schwule Männer in "Darkrooms" abtauchen und der anonymen Sexualität nachgehen? "Fistfucking" normal?
    ... und was es sonst noch soo geben mag. Man ist ja schon froh, wenn man nicht alle Détails kennt.
    Nein, Perversionen sind eine Abirrung in der psychischen Entwicklung. Machtspiele in der Sexualität korrespondieren mit Machtspielen in der Beziehung, mit Machtspielen in der Gesellschaft.
    Solche Phantasien gibt es. Erwachsenwerden, Erwachsensein bedeutet: sie im Zaum zu halten zumindest, so mit ihnen umzugehen, daß sie verschwinden.
    Die Gendertheorie sagt wohl ? : fein, daß ihr die habt. Behaltet sie. Ist doch Quatsch!
    Dies sagt: Sigmunda Freud, Wilhelmine Reich, Alexandra Lowen

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