Bettina Röhl direkt: Die "Queer"-Denkerin

Bettina Röhl direkt: Judith Butler - systemkonforme Genderkönigin

Die "Queer"-Denkerin

Da ist es eigentlich eher ein Wunder, dass Butler erst jetzt den Adorno-Preis bekommt. Sie erfüllt alle Merkmale einer höchst etablierten Systemkonformistin. Aber wenn sich das herrschende System selber für die Inkarnation der moralisch getriebenen Opposition hält, dann steht die Realität auf dem Kopf. Diesem Kopfstand ist die Tatsache geschuldet, dass die wirklichen Mainstreamer stets als die größten "Queer"- oder Querdenker, wie man es vielleicht in diesem Zusammenhang sinnvoll übersetzt, gehandelt werden, die einer fiktiven falschen Gesellschaft, nämlich der Gesellschaft der "normalen" Menschen und der überwältigenden Mehrheit die goldenen Denkanstöße gäben, die den Weg aus der Falle der Dominanz der ewigen Spießbürgerei weisen würden.
Butler ist als Frau, als Lesbe, als in der Tendenz wohl Israelfeindlich zu bezeichnende Jüdin und als Gender-Königin und auch als Ikone der globalen Linken, der Occupy-Bewegung und was man mehr möchte, in ihrer Person geradezu prädestiniert, im herrschenden Milieu Karriere zu machen. Die Suggestionskünstlerin Butler mischt sich auf eine sehr aggressive, aufpeitschende, ja geistig gewalttätige Art in alle Reizthemen der Welt ein. Dabei verkauft sich Butler permanent als vehemente Verfechterin ihres rein friedlichen Kampfes für die "gerechte Sache", die man in der Regel wohl als die immer falsche Sache wird bezeichnen müssen.

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Butler als Welt-Institution in Sachen Gender
Hier geht es um Butlers Stellung als eine regelrechte Welt-Institution in Sachen Gender. Gender-Politik ist in Europa und in Deutschland geltendes Recht, obwohl auch nach jahrelanger Diskussion über diese Politik die weit überwiegende Mehrheit der Menschen von Gender noch nie etwas gehört hat oder sich darunter nichts vorzustellen vermag.
Gender ist eine weltweit mit Milliardenaufwand finanzierte Ideologie, die von inzwischen 1000senden Wissenschaftlern jahrein jahraus beforscht wird und bisher nicht über die Behauptung hinaus gekommen ist, dass es zwar Menschen, aber keineswegs Männer und Frauen gäbe. Gender ist demnach ein fiktives Geschlecht, gern als das "soziale Geschlecht" bezeichnet, nämlich das Geschlecht, das sich jeder Mensch selber in seinem sozialen Umwelt aussucht und dass er je nach Gusto täglich oder häufiger ändern könnte. Butler dreht das Rad dieses Verwirrspiels weiter, in dem sie behauptet, dass es entgegen dem äußeren Anschein auch körperlich zwischen Mann und Frau, keine Differenz gäbe. Dass also das, was jeder täglich biologisch wahrnimmt, nämlich das körperliche Geschlecht seines Gegenüber, nur Produkt seiner im Prinzip wahnhaften Wahrnehmung beziehungsweise die Anpassung des Körpers an die falsche Vorstellung vom eigenen und von fremden Körpern sei usw.usw.

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11 Kommentare zu Bettina Röhl direkt: Judith Butler - systemkonforme Genderkönigin

  • Wäre Harald Eia nicht zugleich Soziologe und in Norwegen als Komiker mehr als bekannt, er wäre nicht so weit gekommen den Stein ins rollen zu bringen, der dazu führte ein Genderinstitut in Norwegen (NIKK) zum Jahresende 2011 zu schließen.

    Im Moment schicken sich einige Genderbefürworter an die Verbindung zwischen Eia und der Schließung des NIKK zu unterschlagen und zudem Werbung für Gender Studies zu platzieren.

    Wikipedia, "Gender Studies", im Absatz "Aktuelle Entwicklungen", am 31.08.2012:
    "Ende 2011 wurde in Norwegen die Schließung des NIKK (Nordic Gender Institute) nach einer einstimmigen Entscheidung des Nordic Council of Ministers angekündigt.[8] Einfluss auf diese Entscheidung hatte die öffentliche Debatte als Reaktion auf die 7-teilige Dokumentationsserie "Hjernevask" (Gehirnwäsche) des Komikers und Soziologen Harald Eia, die im Frühjahr 2010 im Norwegischen Fernsehen NRK ausgestrahlt wurde.[9][10] Das norwegische Netzwerk für Gender Studies stellt in seinem Jahresbericht 2010 einen Zusammenhang zwischen "Hjernevask" und verstärkten Diskussionen über die Genderforschung her.[11]"
    03.09.2012:
    "Ende 2011 wurde in Norwegen die Schließung des NIKK (Nordic Gender Institute) nach einer Entscheidung des Nordic Council of Ministers angekündigt.[8][9]"
    04.09.2012:
    In Norwegen wurde Ende Dezember 2011 das Nordic Gender Institute (NIKK) nach einer Entscheidung des Nordic Council of Ministers geschlossen. NIKK hatte zentrale Projekte mit dem Ziel der Geschlechtergleichheit initiiert, koordiniert und durchgeführt, u.a. Untersuchungen, Studien, Umfragen, Berichte und Stellungnahmen. Eine groß angelegte Studie im Auftrag des Nordischen Ministeriums für Geschlechtergleichheit zum Thema Prostitution war 2008 präsentiert worden. [8][9][10] Ein zweijähriges Masterstudium in Gender Studies wird an der Universität von Olso angeboten.[11]

    Hjernevask (Gehirnwäsche), insgesamt sieben Folgen, Folge 1:
    http://www.youtube.com/watch?v=p5LRdW8xw70

  • "Die Zwangsheterosexualität setzt sich selbst als das Original, das Wahre, das Authentische (...) Mit anderen Worten: obligatorische heterosexuelle Identitäten, jene ontologisch gefestigten Phantasmen "Mann" und "Frau", sind theatralisch produzierte Effekte, die als Grundlagen, als Originale, als normatives Maß des Realen posieren (...) Obwohl die Zwangsheterosexualität oft suggeriert, es gebe zunächst ein Geschlecht, das sich in einer Geschlechtsidentität und dann in einer Sexualität ausdrückt, kann es sein, daß wir diesen Denkvorgang an diesem Punkt vollständig umkehren und modifizieren müssen."

    Was auf den ersten Blick wie ein wahnhaftes Umpflügen der Heterosexualität aussieht, ist in Wirklichkeit ein Elaborat von Judith Butler aus dem Jahre 1999 (EMMA 6/1999). Selbstverständlich ist Heterosexualität auch nur eine Krankheit und folglich heilbar...

  • Danke für diesen Artikel. Wie wahr, mit allen Mitteln bekämpfen die friedfertigen Damen und Herren Genderideologen etwas, was es nach ihren eigenen Theorien gar nicht geben kann. Der Gegener darf kein geringer sein, 20000 Jahre alt und Gut und Böse sind ordentlich sortiert. (hierzu mal den Diefenbach-Text lesen http://sciencefiles.files.wordpress.com/2012/06/heike-diefenbach_2012_das-patricharchat_sciencefiles-org.pdf)

    Manchmal möchte man fast neidisch werden, über so eine schöne klare Welt. Nur eben, dass die Schäden für die Gemeinschaft den Nutzen inzwischen überwiegen. Wann gibt es Harald Eia im deutschen Fernsehen?

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