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Kommentare zu: Kulturrevolution gegen ARD, ZDF und Co!

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37 Kommentare
  • 15.01.2013, 08:45 Uhrskyjellyfetty

    So furchtbar das Programm der privaten Anbieter auch ist und so sehr mir Privatisierung suspekt ist,denn in den Händen von Leuten wie ehemals Kirch,Thoma oder Murdock sind wir sicher nicht besser aufgehoben,muss ich sagen,dass es so wie es jetzt geplant ist, nicht weitergehen darf.Allerdings war es auch so,wie es bisher lief,katastrophal.Schade um das Geld,das wir Jahre lang verschwenden mußten.Wenigstens blieb einem die Chance sich ohne Geräte von der Gebühr zu befreien,was allerdings auch alles andere als einfach war.Die Schuld liegt und lag bei den Politikern,die das System gegen unseren ausdrücklichen Willen stets fortgesetzt haben.

  • 15.01.2013, 09:03 UhrMatthes

    Der staatlich legitimierte Zugriff auf den Gebührenzahler hat zu einem Medienmoloch geführt den niemand will und niemand braucht. Zumindest nicht zu diesen Preisen und Bedingungen. Er kassiert wie ein Bezahlfernsehen und wirbt wie die Freien. Und unterdrückt so jegliche Konkurrenz. Privatisieren wäre das einzig richtige. Dann kann jeder anmieten und bezahlen was er für gut hält. Und auch wieder kündigen!

  • 15.01.2013, 09:47 UhrWaldi

    Gratulation Frau Röhl,
    das ist der beste und fundierteste Artikel, den ich bisher in der Presse über dieses leidige Thema gelesen habe. Leider sind unsere Politiker Schlappschwänze und es wird sich vermutlich deshalb hier nichts ändern. Dieses Thema passt hervorragend zu dem zunehmenden Demokratieabbau in unserem Lande.

    • 22.01.2013, 10:54 UhrHardy

      Ihrem Kommentar schließe ich mich inhaltlich gerne an.

  • 15.01.2013, 10:16 UhrWaldi

    Nur Effekthascherei!
    Habe soeben noch den WiWo-Artikel über das Interview mit der Rundfunkrätin Andrea Verpoorten (CDU) gelesen. Es ist ein prominentes Beispiel dafür, wie unsere Politiker ticken. Sie tut so, als würde ihr die Sache mit der Rundfunk-Zwangsabgabe nicht passen, sie will aber in Wirklichkeit nichts ändern. Typisch Politiker: Alles nur ein bisschen Symphatiehascherei, aber kein Wille, die Interesse der Bürger zu vertreten.

  • 15.01.2013, 10:27 UhrRatlos

    einfach gratulation zu diesem artikel. wann werdn die parteien sich dieses themas annehmen. das bvr wird sicherlich in bewährter manier urteilen - kann der eugh mut machen?

  • 15.01.2013, 10:38 UhrFunin

    Wir sollten uns keine Hoffnung machen.

    Das Bundesverfassungsgericht hat uns doch erst kürzlich in Sachen Euro gezeigt, dass es sich wenns darauf ankommt immer als langer Arm der politischen Parteien versteht und das Recht und die Belange der Bürger zweitrangig sind. Priorität hat immer die Staatsraison.
    Wes Brot ich ess des Lied sing ich.

    Und die Parteien? Machen sowieso ausschließlich das was ihren Leithammeln nutzt und was diese an die Parteisoldaten befehlen.

  • 15.01.2013, 10:58 Uhrfuggerinessen

    Sehr geeehrte Frau Röhl,

    auch dieser Artikel zur GEZ ist sehr zu begrüßen.

    Der einzige Aspekt, der mir in Ihren Kommentaren zu der GEZ Diktatur noch fehlt, ist der, des mit dem GEZ Beitrag vollzogenen Systemwechsels.

    Bisher: Radio, oder Fernsehempfang = Gebührenbelastung
    Ab 01.2013: Augen + Ohren + Persönliche Ablehung von Radio und Fernsehenkonsum = Beitrags(Steuer)belastung

    Was kommt als nächstes: Der Kulturbeitrag für unsere Theater, der Schwimmbadbeitrag oder der Landschaftspflegebeitrag für bedürftige Parkanlagen?

    Die Umstellung der öffentlichen Finanzierungssystematik wird jeden treffen. Am stärksten treffen wird es natürlich die Ärmsten.

    Mit besten Grüßen

    FuggerinEssen

  • 15.01.2013, 12:05 Uhrv6yz

    Danke für diesen hervorragenden Artikel! Bitte bohren Sie weiter, Frau Röhl.
    Der ÖRR ist eine massive Verletzung unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Er veletzt Grundprinzipien der Demokratie indem er mit der Androhng von (Staats-)Gewalt Geld einzieht und den Besteuerten die Mitwirkung an Festsetzung, Erhebung und Verwendung dieser Zwangseinnahmen verweigert.
    Er verletzt ein Fundament unserer freiheitlichen Grundordnung, die freie öffentliche Diskussion. Dabei geht es nicht nur um die Meinungsfreiheit, sondern auch um die schon von John St. Mill angeführte Hoffnung, dass in einer freien öffentlichen Diskussion die
    beste Antwort auf gemeinsam wahrgenommene Probleme gefunden werden kann. Liberale wissen, dass sie sich irren können und dass es einen absolut unabhängigen oder objektiven Standpunkt nicht gibt. Deshalb fordern sie die freie Diskussion.
    Nur wer die Bürger für unmündig hält, kann auf die Idee kommen, ihnen einen zwangsfinanzierten Meinungsmacher vor die Nase zu setzen. nach meiner Kenntnis diente die Vergabe der ersten Sendefrequenzen durch die Besatzungsmächte der Fortsetzung ihrer Entnazifizierungspolitik. Das war in der damaligen Situation vielleicht verständlich. Die Fortsetzung dieser Bevormundung durch einen unvermeidlicherweise nicht objektiven ÖRR enthält nach meiner Ansicht Elemente von Rassismus. Frau Röhl weist darauf hin, dass der ÖRR faktisch über der Verfassung steht. Der ÖRR sieht sich selbst als außerhalb der Gesellschaft stehend an, denn er will diese ja lenken und natürlich "voranbringen".
    In das Qualitätslob des ÖRR kann ich nicht einstimmen. Es gibt eine ganze Reihe von Themen zu denen er zuverlässig falsch informiert oder zumindest desinformiert. Bei fast allen Themen zu denen ich mich unabhängig vom ÖRR informieren kann, stelle ich fest, dass er mit seiner Darstellung einseitig ist oder ganz daneben liegt. Die Unterhaltungssendungen, vor allem die selbstproduzierten, sind für mich fast ohne Ausnahme "unterirdisch".

  • 15.01.2013, 12:08 UhrObserver

    Man muss sich mal genau ansehen, was hier passiert: Da werden Milliarden aus einer Zwangsabgabe verprasst, die u.a. Leuten abgenommen werden, die sich diese Zwangssteuer von dem Munde absparen müssen und keine Chance haben, hiervon weg zu kommen. Beispiel: In meiner Nachbarschaft wohnt eine ältere Dame, die von einer 600 Euro-Rente lebt. Wenn sie ihre Energiekosten bezahlt hat, bleibt ihr kaum noch etwas für den Lebensunterhalt übrig. Sie wird aber gezwungen hiervon auch noch monatlich 18 Euro an die ÖRR abzuführen. Und diese Dame ist keine Einzelfall. Das ist schon die absolute Arroganz unserer Politik, was hier passiert.

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