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Kommentare zu: Von wegen Bildungsrepublik!

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2 Kommentare
  • 15.08.2012, 06:27 UhrBananaRepublic

    natürlich ist DE keine Bildungsrepublik. Aber ich liebe ja Propaganda und Volksverblödung über alles. Schavan versteht es meisterlich einen einen Einzulullen.
    http://www.bildungsbericht.de/daten2012/wichtige_ergebnisse_presse2012.pdf
    interessant ist mal wieder die entgegen jeder Propaganda immernoch fehlenden Ausbildungsplätze. Durchschnittsalter ist momentan im Abituralter bei 19,5 Jahren. Nicht, weil die alle Abitur haben, sondern weil die oft so lange warten müssen, bis sie überhaupt jmd. zum Ausbilden finden.
    wie passt das zu der sonst veröffentlichten Propaganda von den Händeringend suchenden Firmen?

    und dann kommt die"Ausbildungsreife"als vorgeschobener Grund -- wennn man keine unter 18jährigen mehr ausbilden will, dann soll man das bitte offen sagen. Denn dann müsste man die möglichst länger zur Schule senden wie im Ausland auch. Dann würden sie eben auch erst einen weiteren Schulabschluss erhalten bis zur Reife. Und danach käme dann Höhere Bildung/erst danach Berufsbildung tertiär/postsekundär.

    die am frühesten abgeschulten Schüler brauchen am Längsten um einen Platz zu finden.

    und 17,5% der Männer bis 29 haben gar keine Ausbildung bekommen - die könnte man ja wie im Ausland schulisch im Wunschberuf ausbilden statt auf die Gnade der Wirtschaft zu warten, die sie offensichtlich nicht will.

    und von den Studienanfängern ü50% sind vieles Effekte durch Doppel-Abi-Jahrgänge, auch steigt die Zahl der Bildungsausländer. Eigentlich dürfte man nur die inländischen Schulabschlussabsolventen beachten. Da muss man sicher noch was abziehen.

    bestimmte Bereiche sollte man bundesweit standardisieren, z.B. sollte man mit jeder Ausbildung grundsätzlich zumindest die Erlangung der Fachhochschulreife gleich mitvermitteln, um Umwege zu vermeiden

  • 15.08.2012, 10:31 UhrMalocher

    Nachweislich zeitigt eine Bildungspolitik, die sich hauptsächlich auf den ohnehin dafür unbrauchbaren Nürnberger Trichter stützt, selbst noch unter Einsatz von Unsummen an öffentlichen Geldern keine Erfolge. Dessen ungeachtet drängen jedoch nach wie vor Studenten, aber auch nicht wenige Schüler geradezu fiebrig darauf, einzig auf diese Weise "ausgebildet" zu werden. Ließen insofern allen voran die Universitäten konsequent auch künftig die Finger von solchem Unfug, bliebe insbesondere die Einheit von Forschung und Lehre davon notwendig unberührt und eröffnete ausnahmslos jedem allein schon deswegen vielfältige Zukunftsperspektiven.

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