Böhmermann-Affäre: Einstweilige Verfügung gegen Döpfner zurückgewiesen

Böhmermann-Affäre: Einstweilige Verfügung gegen Döpfner zurückgewiesen

, aktualisiert 10. Mai 2016, 16:53 Uhr
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Döpfner hatte TV-Moderator Jan Böhmermann und sein Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Erdogan öffentlich verteidigt.

Quelle:Handelsblatt Online

Niederlage für Recep Tayyip Erdogan: Der türkische Präsident hatte in der Affäre um das Schmähgedicht von Jan Böhmermann eine einstweilige Verfügung gegen Springer-Chef Döpfner beantragt. Nun wurde sie zurückgewiesen.

KölnDas Landgericht Köln hat die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan beantragte einstweilige Verfügung gegen Springer-Chef Mathias Döpfner zurückgewiesen. Das sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Erdogan hatte die einstweilige Verfügung wegen Döpfners öffentlicher Unterstützung für das Schmähgedicht von Jan Böhmermann beantragt.

Döpfner hatte in einem offenen Brief geschrieben: „Ich möchte mich, Herr Böhmermann, vorsichtshalber allen Ihren Formulierungen und Schmähungen inhaltlich voll und ganz anschließen und sie mir in jeder juristischen Form zu eigen machen.“ Nach Angaben des Medienhauses Axel Springer ging es Döpfner in seinem Brief auch um die Verteidigung der Kunst- und Satirefreiheit.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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