Braun tritt zurück: Berliner Senator stürzt über „Schrottimmobilien“

Braun tritt zurück: Berliner Senator stürzt über „Schrottimmobilien“

, aktualisiert 12. Dezember 2011, 19:25 Uhr
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Michael Braun (CDU) tritt zurück.

Quelle:Handelsblatt Online

Michael Braun (CDU) tritt nach nur zwei Wochen vom Amt des Justiz- und Verbraucherschutz-Senators in Berlin zurück. Grund sind umstrittene Immobilienverkäufe, die er als Notar beurkundet hatte.

BerlinNach knapp zwei Wochen im Amt tritt Berlins Senator für Justiz und Verbraucherschutz, Michael Braun (CDU), wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit umstrittenen Immobilienverkäufen zurück. Braun werde den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) noch im Laufe des Tages um seine Entlassung bitten, sagte CDU-Landeschef Frank Henkel am Montag nach einer mehrstündigen Krisensitzung des CDU-Präsidiums. „Er geht diesen Schritt, um Schaden für Justiz, Verbraucherschutz und den Senat abzuwenden.“

Nach Medienberichten vom Wochenende soll Braun schon vor seiner Amtsübernahme gewusst haben, dass es Beschwerden über Geschäfte mit „Schrottimmobilien“ gab, die er als Notar beurkundet hatte. Deshalb hatte Braun am Montagmorgen zunächst angekündigt, seine Funktion als Verbraucherschutz-Senator ruhen zu lassen. Sein Amt als Justizsenator wollte er aber weiter ausüben.

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Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hatte sich anfangs klar hinter Braun gestellt, zuletzt aber von der CDU gefordert, die aufgeworfenen Fragen in Zusammenhang mit Brauns Notar-Tätigkeit zu bewerten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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