Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles: Arbeitslosenversicherung soll leichter zugänglich werden

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Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles

von Max Haerder, Cordula Tutt und Henning Krumrey

Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) schlägt eine Reform der Arbeitslosenversicherung vor. Es brauche flexiblere Regeln.

„Wir brauchen für die neuen, unsteteren Arbeitswelten flexiblere Regeln“, sagte sie im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. „Es gibt immer mehr Menschen, die in Jobs arbeiten, in denen mal für ein paar Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt wird. Wenn die arbeitslos werden, haben sie trotz ihrer Beiträge keinen Schutz, weil sie nicht lange genug eingezahlt haben“, kritisierte die Ministerin.

Konkret will Nahles deshalb die Anspruchshürde für den Erhalt von Arbeitslosengeld I senken: „Im Moment müssen in den letzten zwei Jahren vor Eintritt der Arbeitslosigkeit zwölf Monate mit Beschäftigung liegen. Da müssen wir mit der Zeit gehen, die Absicherung auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Wir sollten diese Rahmenfrist auf drei Jahre verlängern“, sagte Nahles der WirtschaftsWoche.

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