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Bundesbank: Axel Weber: Inflation ist kein probates Mittel zum Abbau der Staatsverschuldung

von Konrad Handschuch und Malte Fischer

Bundesbankpräsident Axel Weber sieht in der Inflation kein probates Mittel, um hohe Staatsschulden zu entwerten.

„Inflation ist kein verantwortbarer Weg zur Entschuldung. Zum Schuldenabbau muss die Finanzpolitik selbst auf den Konsolidierungspfad einschwenken, und das nicht nur in Griechenland.“ Dies gelte umso mehr, als Geldpolitik und Finanzpolitik einander beeinflussten. Weber: „Eine unsolide Finanzpolitik trägt dazu bei, dass sich mittelfristig höhere Inflationserwartungen bilden.“ Den Vorschlag des IWF-Chefökonomen Oliver Blanchard mehr Inflation zuzulassen, hält Weber deshalb für „grob fahrlässig und schädlich“. Schon der frühere Bundesbankpräsident Otmar Emmiger habe über die Inflation gesagt: „Wenn man mit ihr flirtet, wird man schließlich von ihr geheiratet“, argumentiert Weber.

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Würde jetzt als Reaktion auf die Krise, eine Diskussion über höhere Inflationsziele beginnen, „verspielten wir das Vertrauen der Bevölkerung und der Finanzmärkte“, warnt Weber. Auch seinen die Vorteile niedriger Inflation, so evident, „dass man sie nicht einer vermeintlich größeren Flexibilität in der Geldpolitik opfern sollte“. Der Handlungsspielraum der Geldpolitik, so Weber, „war in der Krise ohnehin nie ernsthaft eingeschränkt“. Hingegen zeige die Erfahrung, „dass Inflation mit hohen Kosten verbunden ist“.

24 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 08.04.2010, 09:55 UhrAnonymer Benutzer: J.Prossliner

    "Kein probates Mittel" - das klingt nach Apotheke. Man greift ins Regal und holt dieses raus oder jenes. Aber so ist das natürlich nicht. Die Geldschwemme kommt von der Nachfrage unserer volkssouveränen Wählerinnen und Wähler nach MEHR. Und die Politiker, die gewählt werden wollen, können da nicht nein sagen. Und dass jedes MEHR, das nur auf Wunscherfüllung beruht, also imaginär ist, in der Realität ein WENiGER bedeutet (weniger Geldwert bei mehr Geld), das ist die logische Folge. Man möchte sich mal wieder an Adam Riese vorbeimogeln ...

  • 12.03.2010, 16:38 UhrAnonymer Benutzer: Günther lessmann

    Will man Konsum weiter vorfinanzieren wie bisher braucht man den EWF um Gelder einzusammeln und den entsprechenden Ländern wie GR geben mit der Auflage Deutsche Produkte zu kaufen.

    Wie lange das gut gehen wird.

    Merkel hofft das es reicht bis Sie in Pension ist oder irgendwo in einem EU-Gremium in Nicht-Deutschland sitzt.

    Und Sie den Zorn der Deutschen nicht spüren wird.

    mal sehen ob diesmal Merkels kalkül aufgehen wird.

    ES wird richtig spannend um den Zeitpunkt wann ihr die Republik um die Ohren fliegen wird.

  • 09.03.2010, 14:37 UhrAnonymer Benutzer: Günther Lessman

    Die bad bank Steuer-Nummer bekommt der Deutsche bürger Automatisch vom neu eungeführten EWF--Europäischer Währungs Fonds .
    Jeder bürger der sich innerhalb der EU aufhält und dort voll steuerlich arbeitet muß eine EU-Straf-Steuer bezahlen.

    Einen EU-Soli

    So werden Ausenhandelsüberschüsse gleichmäig in der Euro-Zone verteilt.

    Willkommen im Apparatschik beamten Sozialismus made in EU.

    Der EWF ist nichts anders als ein EU-Soli.

    Denn nach der einführung des EWF muß dieser finanziert werden dannach kommt dann der Soli.

    Kriminelle bande in der EU.

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