Bundesfamilienministerin: Schwesig verteidigt "Elterngeld Plus"

Bundesfamilienministerin: Schwesig verteidigt "Elterngeld Plus"

Nach dem Willen von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig sollen Eltern künftig 28 Monate lang Elterngeld beziehen, sofern sie nach der Geburt eines Kind in Teilzeit arbeiten. Kritik am Konzept wies sie zurück.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat den Gesetzentwurf für das „Elterngeld Plus“ gegen Kritik verteidigt. Es sei ein wichtiger Schritt zur besseren Vereinbarung von Beruf und Familie, sagte die Ministerin am Freitag im ARD-„Morgenmagazin“. Viele Frauen hätten den Wunsch, früher in den Job zurückzukehren. Männer hingegen würden gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Der Bundestag will am Freitag in erster Lesung über die Reformpläne Schwesigs debattieren.

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Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Eltern künftig bis zu 28 Monate lang Elterngeld beziehen können, wenn sie nach der Geburt eines Kindes Teilzeit arbeiten. Schwesig will auch an der Idee einer „Familienarbeitszeit“, bei der beide Elternteile ihre Arbeitszeit reduzieren, festhalten. „Die 32-Stunden-Woche ist da ein Rechenmodell“, sagte sie „Spiegel Online“.

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Die familienpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Franziska Brantner, kritisierte das sogenannte Elterngeld Plus in der „Berliner Zeitung“ (Freitagausgabe) als nicht ausreichend. Es mache keinerlei Unterschied, ob auf eine halbe Stelle reduziert werde oder nur um eine Stunde pro Tag, sagte sie.

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