Bundesfinanzministerium: Abschaffung der Abgeltungsteuer würde Milliarden kosten und wäre sozial ungerecht

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Wolfgang Schäuble.

von Christian Ramthun

Eine Abschaffung der Abgeltungsteuer auf Dividenden und Zinsen würde zu Steuerausfällen von rund einer Milliarde Euro jährlich führen.

Pikanter noch: Spitzenverdiener würden von einer Rückkehr zum alten System der individuellen Kapitalertragsbesteuerung profitieren. Das geht aus internen Berechnungen des Bundesfinanzministeriums hervor, berichtet die WirtschaftsWoche. Damit widersprechen die Beamten Forderungen von Politikern, die Steuer abzuschaffen – weil sie Gutverdiener mit Einkünften aus Kapital und Zinsen gegenüber Lohnempfängern bevorzuge.

Sogar Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte Sympathien für eine Abschaffung gezeigt. In einem internen Vermerk loben seine Beamten aber, die Einführung der Abgeltungssteuer unter dem damaligen Ressortchef Peer Steinbrück (SDP) habe im Jahr 2008 zu einer „Verwaltungsvereinfachung“ geführt. Außerdem ermögliche die Pauschalabgabe „einen effizienteren Steuereinzug“, da sie direkt von den Finanzinstituten abgeführt werde.

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