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Bundeshaushalt: Autohersteller sollen Abwrackprämie zurückzahlen

von Christian Ramthun

Die deutsche Wirtschaft soll nach der schweren Wirtschaftskrise nun ihren Teil zur Sanierung der öffentlichen Kassen leisten.

Patrick Adenauer, Präsident des Verbandes Die Familienunternehmer, erklärte gegenüber der WirtschaftsWoche, es sei eine „Frage der Gesamtverantwortung, wenn Unternehmen nach der Krise und den milliardenschweren Konjunkturprogrammen etwas zurückgeben“.

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Konkret denkt Adenauer an Banken und die Autoindustrie. Adenauer: „Die sich gut erholenden Autohersteller sollten jetzt damit beginnen, die fünf Milliarden Euro für die Abwrackprämie an den Bund zurückzuzahlen.“ Auch der Bund der Steuerzahler spricht sich für eine Beteiligung der Banken nach den staatlichen Rettungsmaßnahmen aus. Dessen Präsident Karl Heinz Däke sagte der WirtschaftsWoche, er sei für eine Bankenabgabe, „denn die Finanzinstitute müssen sich an den Kosten der Finanzkrise beteiligen“.

6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 14.09.2010, 13:04 UhrAnonymer Benutzer: gep24

    Die Abwrackprämie war in den meisten Fällen lediglich der Verzicht auf die Mehrwertsteuer. Die hätte der Staat auch nicht eingenommen wenn kein Auto verkauft würde. Also ein Nullsummenspiel der bundesregierung. Daran kann man erkennen was Verzicht auf Steuern bringt.

  • 14.09.2010, 01:09 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    Schön, nur welche Autobauer und in welchem Umfang ?
    Wie will die Regierung französiche, koreanische, japanische u.a. Autobauer zur Kasse bitten ?
    Daimler und bMW haben mit ihren hochpreisigen Modells wohl kaum von der Abwrackprämie profitiert. VW und Opel schon eher.

    Sehe ich da wohl eher die € Zeichen in den Augen der Verfechter ?

  • 13.09.2010, 14:00 UhrAnonymer Benutzer: 1984

    @minestaro:
    Sie sollten wissen: Es gibt keine Geschenke. Oder wie der Ami sagt: There is no free lunch.

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