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Bundesländerranking 2010: Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt legt bei den Einkommen stärker zu als andere, hat aber Nachholbedarf beim Wohlstand. Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2010 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Sachsen-Anhalt mit 53,1 Punkten Platz 6 im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer.

Bundesländerranking Wappen Sachsen-Anhalt
Bundesländerranking Wappen Sachsen-Anhalt

Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2006 bis 2009 wider. Das Bestandsranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Sachsen-Anhalt erreicht hier mit 39,2 Punkten Platz 15 unter 16 Bundesländern. Die INSM-WiWo Studie wurde durchgeführt von Wissenschaftlern der IW Consult in Köln. Sie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Bruttoinlandsprodukt, Kaufkraft, Kitabetreuungsquote oder Investitionsquote. Lesen Sie hier, wo Sachsen-Anhalt punktet - und wo nicht.

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Dynamikranking

Stärken

Platz 2 für Sachsen-Anhalt bei der Entwicklung der Arbeitslosenquote. Diese sank im Zeitraum von 2006 bis 2009 um 4,7 Prozentpunkte. Im Bundesdurchschnitt fiel sie um 2,6 Prozentpunkte.Rang 2 erreicht Sachsen-Anhalt bei der Entwicklung des verfügbaren Einkommens je Einwohner. Dieses stieg hier in der Zeit von 2006 bis 2009 um 6,8 Prozent. Im Bundesmittel steigerte sich dieser Wert um 5,2 Prozent.Die Produktivität, also das, was jeder Erwerbstätige im Jahr erwirtschaftet, stieg von 2006 bis 2009 um 2,9 Prozent. Rang 4 für Sachsen-Anhalt vor dem Hintergrund eines bundesweiten Anstiegs von 0,5 Prozent.

Schwächen

Auf Platz 16 liegt Sachsen-Anhalt bei der Einwohnerentwicklung: Das Land erlebte in den Jahren 2006 bis 2009 einen Rückgang von 3,6 Prozent. Im Schnitt sank die Einwohnerzahl bundesweit um 0,1 Prozent.Die Aufklärungsquote bei den Straftaten verschlechterte sich von 2006 bis 2009 in Sachsen-Anhalt um 2 Prozentpunkte. Im Bundesmittel stieg dieser Wert um 0,2 Prozentpunkte. Rang 14 für Sachsen-Anhalt.Der Anteil der Schulabgänger, die in Sachsen-Anhalt die Schule ohne Abschluss verlassen, sank von 2006 bis 2008 um 0,3 Prozentpunkte. Rang 13. Im Bundesmittel verringerte sich die Abbrecherquote um 0,8 Prozentpunkte.

Bestandsranking

Stärken

55,1 Prozent der unter Dreijährigen gehen in Sachsen-Anhalt in die Kita. Bundesweit liegt die Kitabetreuungsquote bei 20,2 Prozent. Platz 1 für Sachsen-Anhalt.Die öffentliche Investitionsquote in Sachsen-Anhalt beläuft sich auf 14,9 Prozent. Bundesweit liegt sie bei 13,9 Prozent. Damit erreicht Sachsen-Anhalt Platz 6.100 Nachfrager finden in Sachsen-Anhalt statistisch ein Angebot von 102,1 Ausbildungsstellen. Bundesweit liegt die Ausbildungsplatzdichte bei 101,3. Platz 6.

Schwächen

Auf 1000 Einwohner kommen in Sachsen-Anhalt rechnerisch 33,4 Staatsdiener (2009). Bundesweit liegt dieser statistische Wert bei 29,4. Rang 16.Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Sachsen-Anhalt jährlich über eine Kaufkraft von 15.693 Euro. Bundesweit sind es nach aktueller Schätzung der Gesellschaft für Konsumforschung 18.904 Euro. Rang 15.Die Steuerkraft vermittelt einen Eindruck von der Wirtschaftskraft eines Bundeslandes. Sachsen-Anhalt kommt hier auf 874 Euro je Einwohner. Bundesdurchschnitt: 2.123 Euro. Rang 15.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 16.09.2010, 18:01 UhrAnonymer Benutzer: Wer ist Siggi40???

    Also bei dem Kommentar wundert es mich nicht, dass Du angefeindet wirst... So eine unqualifizierte Aussage. Man muss nur mal nachdenken, was die Leute hier alles verloren haben und nicht wissen konnten was sie erwartet. Da reagieren manche Leute mit Angst! Allerdings hat sich das inzwischen doch mehr als gewandelt! Sonst kämen nicht soviele Studenten aus den alten bundesländern nach Sachsen-Anhalt zum studieren. Allerdings sind die Leute hier ziemliche Miesepeter und Schwarzmaler... Liegt aber auf der Hand warum! Sag nur vorletzter Platz...

  • 04.09.2010, 14:30 UhrAnonymer Benutzer: Siggi40

    bei den Schwächen fehlt noch die Mentalität der bürger als größtes Hindernis für eine wirtschaftliche Entwicklung.

    Der Hallesche Universitätsprofessor und Psychiater Marneros schreibt in seinem buch „blinde Gewalt“: „Wenn aus purer Lust an sinnloser Gewalt getötet wird. Gewalt nur weil es Spaß macht“.
    Er schreibt nicht über Kampfhunde, nein, er schreibt über Mielkes perverse Stasi Kinder.

    Die meisten Opfer sind ja nicht Schwarze, Ausländer oder J.u.d.e.n, es sind (West)Deutsche!!

    biLD: „Zum Töten erzogen“. Eine Ethnie mit eigener Kultur und eigenen Verhaltensweisen, jenseits der Zivilisation, mit nur ganz wenig Ausnahmen.
    „Rüberkommen und groß abkassieren, mit denen machen wir hier kurzen Prozess“, oder „Du Wessi-Schwein, wir werden schon noch dafür sorgen, dass Du eines Tages im Straßengraben liegst“, das waren noch die harmlosen Drohungen der DDR-ler.

    Mehrmals wurde ich von DDR-lern angefallen. Weil ich mich wehrte und den perversen Jungs den Spaß am Abmurksen verdorben hatte, wurde ich mehrmals wegen Körperverletzung verurteilt!!

    Die belohnung für kollektive Dummheit: Massenabwanderung (der Mädels) und horrende, selbst verschuldete Arbeitslosigkeit. Da springt mein Herz vor lauter Freude in die Lüfte.

    Nicht umsonst warnen große internationale Reiseführer sogar vor besuch in Ostdeutschland, nicht nur das US-Außenministerium.

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