Bundesländerranking 2011: Sachsen

Bundesländerranking 2011: Sachsen

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Bundesländerranking Wappen Sachsen

Mittelfeldplatz für Sachsen: Im Bundesländerranking 2011 von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche belegt Sachsen insgesamt Rang 10. Im Dynamikranking belegt das Bundesland einen Spitzenrang, im Niveauranking schwächelt es.

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2011 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Sachsen mit 54,4 Punkten Platz 4 im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegeltdie Entwicklung in den Jahren 2007 bis 2010 wieder. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Sachsen erreicht hier mit 44,6 Punkten Platz 12 unter 16 Bundesländern. DieINSM-WiWo Studie wurde durchgeführt von Wissenschaftlern der IW Consult in Köln. Sie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Bruttoinlandsprodukt, Kaufkraft, Kitabetreuungsquote oderInvestitionsquote. Lesen Sie hier, wo Sachsen punktet - und wo nicht.

Dynamikranking

Stärken

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Die öffentliche Verschuldung je Einwohner in Sachsen sank von 2007 bis 2009 um 17,4 Prozent. Im Bundesmittel erhöhte sich die Schuldenlast um 8,1 Prozent. Damit erreicht Sachsen Platz 1 im Ranking.Die Arbeitsplatzversorgung (Anteil der Erwerbstätigen an allen Einwohnern zwischen 15 und 64) stieg von 2007 bis 2010 um 3,8 Prozentpunkte. Bundesweit waren es 2,2 Prozentpunkte. Rang 3.Rechnerisch fiel in Sachsen die Zahl der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst pro 1.000 Einwohner von 2007 bis 2009 um 2,9. Bundesweit fiel sie statistisch um 0,2 Staatsdiener je 1.000 Einwohner. Platz 3.

Schwächen

Die Aufklärungsquote bei den Straftaten verschlechterte sich von 2007 bis 2010 in Sachsen um 1,1 Prozentpunkte. Im Bundesmittel stieg dieser Wert um einen Prozentpunkt. Rang 14 für Sachsen.Der Anteil der Schulabgänger, die in Sachsen die Schule ohne Abschluss verlassen, stieg von 2007 bis 2009 um 0,2 Prozentpunkte. Rang 14. Im Bundesmittel fiel die Abbrecherquote um 0,8 Prozentpunkte.Das reale Bruttoinlandsprodukt, also die Jahreswirtschaftsleistung, sank in Sachsen zwischen 2007 und 2010 um 1,5 Prozent. Im Bundesmittel sank es um 0,3 Prozent. Rang 12 für Sachsen.

Niveauranking

Stärken

Die öffentliche Investitionsquote in Sachsen beläuft sich auf 18,8 Prozent. Bundesweit liegt sie bei 12 Prozent. Damit erreicht Sachsen Platz 1.8,4 Prozent aller über 18-Jährigen in Sachsen sind verschuldet. Bundesweit liegt dieser Anteil im Jahr 2010 bei 9,5 Prozent. Platz 3.In Sachsen liegt der Anteil der Hochschulabsolventen an allen Beschäftigten bei 13,3 Prozent. Bundesweit erreicht die Quote der Hochqualifizierten ein Niveau von 10,6 Prozent. Platz 3.

Schwächen

Was ein Erwerbstätiger pro Jahr im Schnitt erwirtschaftet, wird über die Produktivität erfasst. Diese liegt in Sachsen bei 48.696 Euro. Bundesweit sind es 61.725 Euro. Rang 16.Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Sachsen jährlich über eine Kaufkraft von 16.457 Euro. Bundesweit sind es nach aktueller Schätzung der Gesellschaft für Konsumforschung 19.684 Euro. Rang 14.8,7 Prozent aller Schulabgänger (2009) in Sachsen haben keinen Abschluss. Bundesweit liegt der Anteil bei 6,6 Prozent. Rang 13.

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