Bundesländerranking: Hamburg: Hanseaten verdienen am meisten

Bundesländerranking: Hamburg: Hanseaten verdienen am meisten

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Hamburg: Im Ländervergleich verteidigt Hamburg seinen dritten Platz bei Wirtschaftskraft und Wohlstand

Im Ländervergleich verteidigt Hamburg seinen dritten Platz bei Wirtschaftskraft und Wohlstand.

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2009 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Hamburg Platz 14 im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2005 bis 2008 wider. Im Bestandsranking, das das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand abbildet, erreicht der Stadtstaat Platz 3. Die von Wissenschaftlern der IW Consult Köln durchgeführte Studie berücksichtigt 100 ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Bruttoinlandsprodukt, Kaufkraft, Kitabetreuungsquote oder Investitionsquote.

Beim absoluten Niveau liegt Hamburg weit vor den meisten anderen Bundesländern. Das Bruttoinlandsprodukt bewegt sich mit 50.640 Euro (2008) weit über dem Bundesdurchschnitt von 30.343 Euro. Hamburger freuen sich über die bundesweit höchsten verfügbaren Einkommen: Im Schnitt sind es 24.371 Euro je Einwohner, mehr als 5.000 Euro über dem Schnitt. Gleichfalls Spitze ist mit 4.923 Euro je Einwohner die Steuerkraft. Der Stadtstaat erlebte von 2005 bis 2008 zudem einen Einwohner-Zuwachs von 1,7 Prozent, während die Bevölkerung bundesweit um 0,4 Prozent abnahm.

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Dienstleistungsbereich federt Krise ab

Im Dynamikteil des Länderrankings ist Hamburg schlechter platziert als im Großstadtranking vom 9. Oktober. „Dies erklärt sich zum einen durch die sehr gute Dynamik der Ost-Länder, die selbst das dynamischste West-Land Bayern auf Rang 7 verweisen“, erklärt INSM-Projektleiter Jan Loleit. Zudem: „In das Bundesländerranking fließen auch Entwicklungen aus Regionen rund um die im Städteranking untersuchten Oberzentren ein. Durch ihren höheren Industrieanteil konnten beispielsweise die Oberpfalz und Schwaben, das Hochsauerland oder die Region Anhalt im Aufschwung höhere Wachstumsraten aufweisen als die eher dienstleistungsgeprägten Großstädte.“

Zusätzlich zum Ranking veröffentlichen INSM und WiWo in diesem Jahr einen Krisenindex, der die Entwicklung von Juni 2008 bis Juni 2009 spiegelt – hier insbesondere die Wirtschaftsleistung (50 Prozent Anteil) sowie die Arbeitslosenquote und die Beschäftigungsentwicklung (je 25 Prozent Anteil). Die Auswertung zeigt: Hamburg ist von der Krise unterdurchschnittlich betroffen. Studienleiter Michael Bahrke: „Die Hansestadt schneidet vergleichsweise gut ab, weil sie einen starken Dienstleistungsbereich hat. Sie verzeichnete zwischen Juni 2008 und Juni 2009 die relativ zweitstärkste Beschäftigungsentwicklung.“

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