Bundesminister Sigmar Gabriel: Führungsriege im BMWi fast komplett

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von Henning Krumrey

Vizekanzler Gabriel sucht nur noch einen Abteilungsleiter für die Energiewirtschaft – alle anderen Positionen sind bereits vergeben.

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Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bei der Kabinettssitzung am Mittwoch.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Führungsmannschaft seines Ministeriums weitestgehend komplett. Nach der Ernennung seiner beiden neuen Staatssekretäre Rainer Baake und Rainer Sontowski, die am Mittwoch im Kabinett erfolgte, steht auch die Liste seiner Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter.

Aus Brüssel holt sich Gabriel nach Informationen der WirtschaftsWoche aus dem Ministerium Dr. Sabine Hepperle, die dort seit dem 1. Juli 2011 das Büro des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) leitete. Sie übernimmt die Abteilung II, die sich um die Mittelstandspolitik kümmert.

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Oliver Schmolke wird künftig die Planungsabteilung des Ministeriums führen. Bisher war der promovierte Politikwissenschaftler Leiter der Planungsgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion. Die Zentralabteilung, die für die personalpolitische Führung des Hauses von großer Bedeutung ist, besetzt Gabriel intern mit dem bisherigen Unterabteilungsleiter Harald Kuhne.

Fünf der derzeit zehn im Wirtschaftsministerium tätigen Spitzenbeamten bleiben im Hause, aber einzig der Chef der Grundsatzabteilung, Dr. Alexander Groß, und die Leiterin der Europaabteilung, Claudia Dörr-Voß, bleiben auch auf ihren Positionen. Der bisherige Leiter der Abteilung Industrie, Dr. Eckhard Franz, wechselt auf die Außenwirtschaft. Die Stelle war ohnehin vakant, seit der Vorgänger Dr. Karl-Ernst Brauner im Oktober als Vize-Generaldirektor zur Welthandelsorganisation WTO nach Genf gewechselt war. Auf die frei werdende Industrie-Position geht der bisherige Mittelstandsexperte Dr. Sven Halldorn. Der Leiter der Energieabteilung Detlef Dauke übernimmt die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Technologiepolitik. Diese bisher getrennten Felder werden in einer Abteilung zusammen gelegt, um eine Leitungsposition frei zu bekommen.

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Denn durch die erweiterte Zuständigkeit für die Energiepolitik kommt eine komplette Abteilung aus dem Umweltministerium ins BMWi. An ihrer Spitze bleibt Dr. Urban Rid. Das für Gabriel entscheidende Thema der Energiepolitik wird also künftig von zwei Abteilungen organisiert – den Neuankömmlingen aus dem BMU und der klassischen Energieabteilung des Wirtschaftsministeriums. Für diese sucht der neue Minister Gabriel noch den führenden Kopf.

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