Bundesnetzagentur: Große Sorge um Stromversorgung in Süddeutschland

ThemaEnergiewende

exklusivBundesnetzagentur: Große Sorge um Stromversorgung in Süddeutschland

von Reinhold Böhmer und Andreas Wildhagen

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, warnt vor Engpässen in der Stromversorgung in den kommenden Jahren in Baden-Württemberg und Bayern.

Der Ausblick zeige, „dass die bundesweite Situation der Erzeugungskapazitäten bis 2020 noch erträglich ist, die regionale Verteilung aber großen Anlass zur Sorge gibt“, schreibt die Behörde in ihrem neuesten Bericht, der der WirtschaftsWoche vorliegt. Während in ganz Deutschland der Park der herkömmlichen Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke bis 2018 per saldo leicht um 541 Megawatt zunehme, gingen südlich von Frankfurt rund 5600 Megawatt verloren.

Bis 2020 würden diese Kapazitäten landesweit per saldo um rund 2500 Megawatt schrumpfen, während sie in Süddeutschland um bis zu circa 7000 Megawatt zurückgehen würden. Der Wegfall ist von großer Bedeutung, weil er in hohem Maß die Grundversorgung mit Strom schmälert, die nach heutigem Stand nicht von Wind- und Solaranlagen gewährleistet werden kann.

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Die Warnung der Bonner Behörde fällt mit den Bemühungen von RWE und E.On zusammen, die Leistung des gemeinsam betriebenen Atomkraftwerks Gundremmingen (2700 Megawatt) in Bayern um 40 Megawatt zu erhöhen. Dies hatten die beiden Energiekonzerne beim bayrischen Umweltministerium beantragt, das das Begehren daraufhin an das Bundesumweltministerium in Berlin weiterleitete, das nun entscheiden muss.

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