Bundesregierung: Griechenland soll in der Euro-Zone bleiben

Bundesregierung: Griechenland soll in der Euro-Zone bleiben

, aktualisiert 13. Februar 2017, 12:47 Uhr
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Der Sprecher der Bundesregierung Steffen Seibert weist auf die Wichtigkeit von Griechenland in der Eurozone hin.

Quelle:Handelsblatt Online

Im Streit um die Staatsverschuldung von Griechenland findet die Bundesregierung in Berlin klare Worte: Griechenland soll in der Euro-Zone bleiben. Für den Verbleib soll das dritte Hilfsprogramm weiter umgesetzt werden.

BerlinDie Bundesregierung setzt sich nach den Worten von Regierungssprecher Steffen Seibert für einen Erfolg des ins Stocken geratenen Hilfsprogramms für Griechenland ein. "Wir arbeiten an der Umsetzung des bestehenden dritten Hilfsprogramms", sagte Seibert am Montag in Berlin. Ziel sei es, Griechenland auf einen Weg zu nachhaltigen Finanzen und Wirtschaftswachstum zurückzuverhelfen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte: "Wir wollen, dass die Euro-Zone vollständig erhalten bleibt, unter Einschluss Griechenlands."

Wegen neuen Streits über weitere Reform- und Sparauflagen für das Euro-Land war zuletzt wieder über einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone diskutiert worden. So hatte Finanzminister Wolfgang Schäuble den Verbleib des Landes in der Euro-Zone mit der Umsetzung von Reformzusagen verknüpft.

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Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums verwies auf Äußerungen von Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem vom Freitag, wonach es bei den Gesprächen über die Programmumsetzung eine Annäherung gebe. Das Hilfsprogramm, das den Griechen bis zu 86 Milliarden Euro an neuen Finanzhilfen seiner Euro-Partner zusichert, werde Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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