Bundestagswahl 2017: CDU-Spitzenpolitiker rechnen weiter mit Merkel

Bundestagswahl 2017: CDU-Spitzenpolitiker rechnen weiter mit Merkel

, aktualisiert 29. August 2016, 13:03 Uhr
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Führende CDU-Politiker wie Armin Laschet (r.), Chef der nordrhein-westfälischen CDU, plädieren öffentlich für eine neuerliche Kanzlerkandidatur von Parteichefin Angela Merkel.

Quelle:Handelsblatt Online

Bis zum Frühjahr 2017 will sich Angela Merkel entscheiden, ob sie erneut als Bundeskanzlerin für die CDU kandidieren will. In der Partei denken einige, dass sie ihre Entscheidung schon kennen.

BerlinMehrere CDU-Spitzenpolitiker haben betont, dass sie mit einer erneuten Kandidatur von Kanzlerin Angela Merkel bei der Bundestagswahl 2017 rechnen. Merkel werde beim Bundesparteitag im Dezember wieder als Vorsitzende antreten, sagte Vizechefin Julia Klöckner am Montag in Berlin. „Und sie wird dann selbst entscheiden, wann sie verkünden wird, dass sie als Kanzlerkandidatin zur Verfügung steht“, fügte sie hinzu. „Wenn Sie mich nach meiner persönlichen Meinung fragen, kann ich mir keinen anderen vorstellen als Angela Merkel.“ Aber man solle es der CDU-Chefin selbst überlassen, wann sie dies verkünden wolle. Bundestagspräsident Norbert Lammert sagte auf die Frage, ob Merkel wieder antreten werde: „Ich denke ja.“

Auch weitere führende CDU-Politiker plädieren öffentlich für eine neuerliche Kanzlerkandidatur von Merkel. Der hessische Ministerpräsident und CDU-Vize Volker Bouffier sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag): „Ich halte es für richtig, dass Angela Merkel wieder als Kanzlerkandidatin antritt.“ Die saarländische Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer erklärte dem Blatt: „Ich bin für eine weitere Legislaturperiode, weil Angela Merkel die Richtige ist.“

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Nordrhein-Westfalens CDU-Chef Armin Laschet sagte, Merkel führe das Land mit Besonnenheit und klarem Kurs durch eine Zeit voller Krisen. „Deutschland ist heute wirtschaftlich und politisch der Hort der Stabilität in Europa. Damit dies so bleibt, sollte Angela Merkel auch nach 2017 Bundeskanzlerin sein“, sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende der FAZ.

Seit Monaten wird in der CDU über Merkels Zukunft spekuliert, weil sie nach elf Jahren Kanzlerschaft bisher keine Aussage zu 2017 gemacht hat. Merkel sagte dazu zuletzt, sie habe sich noch nie festgelegt, wann sie ihre Entscheidung öffentlich machen wolle. In CDU-Kreisen hieß es, eine Aussage vor dem Bundesparteitag wäre wichtig. Bisher hatten führende CDU-Politiker auf öffentliche Erklärungen zu einer weiteren Kanzlerkandidatur Merkels weitgehend verzichtet. Am Wochenende hatte die Diskussion jedoch Fahrt aufgenommen, nachdem der „Spiegel“ berichtet hatte, Merkel wolle ihre Entscheidung wohl erst im Frühjahr 2017 bekannt geben. Grund dafür sei, dass der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer erst dann entscheiden wolle, ob seine Partei Merkel wieder unterstützen werde.


Quelle:  Handelsblatt Online
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