Regierungskreise: Minijob-Lohngrenze könnte nach der Wahl steigen

Bundestagswahl 2017

exklusivRegierungskreise: Minijob-Lohngrenze könnte nach der Wahl steigen

von Max Haerder und Christian Ramthun

Nach der Bundestagswahl könnte die Grenze dafür, wie viel Arbeitnehmer bei einem steuerbegünstigten Minijob verdienen dürfen, kräftig steigen.

Nach der Bundestagswahl könnte nach Informationen der WirtschaftsWoche die Grenze dafür, wie viel Arbeitnehmer bei einem steuerbegünstigten Minijob verdienen dürfen, kräftig steigen. Für eine Erhöhung gäbe es gute Argumente, heißt es in Regierungskreisen. Verbände und Regierung stehen dazu bereits im engen Austausch. Zuletzt wurde die Grenze Anfang 2013 von 400 auf 450 Euro angehoben.

„Angesichts des steigenden Lohnniveaus brauchen wir eine Aufstockung der 450-Euro-Grenze“, sagte Burkhard Möller, Geschäftsführer des Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbands, der WirtschaftsWoche. Wegen des Mindestlohns sinke die mögliche Anzahl der Arbeitsstunden pro Minijobber. Der Wirtschaft schweben 550 bis 650 Euro als neue Grenze vor. 

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