Bundestagswahl: Deutsche Jugendliche würden CDU wählen

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Bundestagswahl: Deutsche Jugendliche würden CDU wählen

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Zwei Mädchen sitzen an einer Wahlurne der Aktion "Wahlurne U18".

Von wegen Revolution - das bringt eine Studie zum Wahlverhalten der 14- bis 17-Jährigen zu Tage. Dürften sie schon wählen, wäre das Ergebnis überraschend konservativ. Die Grünen würden deutlich profitieren.

Wenn Deutschlands Jugendliche wählen dürften, hätte das nur geringe Auswirkungen auf das Ergebnis. Wer meint, dass gerade bei der technikbegeisterten und aufmüpfigen Jugend Parteien wie die Piraten oder die Linke hoch im Kurs sind, der irrt. Eine Umfrage von Infratest Dimap zeigt, dass eine große Mehrheit der deutschen Jugendlichen die Union wählen würde: Mit 36 Prozent liegen CDU und CSU in der Gunst der 14- bis 17-Jährigen weit vorn. Abgeschlagen dahinter folgt mit 24 Prozent die SPD.

Die Grünen würden allerdings deutlich besser abschneiden, wenn die junge Generation schon wählen dürfte: Sie kommen auf 18 Prozent und wären damit aus der aktuellen Krise bei den volljährigen Wählern (hier erreichen sie zur Zeit nur 9 Prozent) befreit. Auch die Piraten schneiden etwas stärker ab, sie würden es mit 9 Prozent über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen (aktuell bei 3 Prozent). Nicht über die Fünf-Prozent-Hürde würden es hingegen Linke (4 Prozent) und die FDP (3 Prozent) schaffen.

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Bundestagswahl 2013 Live-Ergebnisse

Das vorläufige amtliche Endergebnis – hier sehen Sie, wie die politische Stimmung im Land ist.

Teaserbild dpa infocom

Die Umfrage fördert auch Kurioses zu Tage: So bezeichnen sich nur 23 Prozent der befragten Jugendlichen als politisch stark bis sehr stark interessiert - doch 65 Prozent fordern, dass Jugendliche sich stärker beteiligen dürfen sollten.

Besonders wichtig ist den Jugendlichen demnach das Thema Bildung bei ihrer Wahlentscheidung (11 Prozent nannten dies als wichtigstes Kriterium), gefolgt vom Thema Umweltschutz (9 Prozent). Am wenigsten wichtig waren den Befragten die Themen Arbeitsmarkt und (Jugend-)Arbeitslosigkeit sowie das Thema Gleichberechtigung (jeweils 2 Prozent).

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Um sich über Politik zu informieren, ist bei den Jugendlichen der Fernseher die wichtigste Quelle (80 Prozent), gefolgt von Internet (59 Prozent) und Gesprächen mit der Familie (58 Prozent). Mit ihren Freunden unterhalten sie sich hingegen weniger über politische Themen. Lediglich 37 Prozent gaben an, Gespräche mit Freunden zu nutzen, um sich über Politik und Parteien zu informieren.

Für die Studie wurden 500 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren von Infratest Dimap im Auftrag des Jugendwahlprojekts U18 des Deutschen Kinderhilfswerks befragt. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen zu motivieren sich mit politischen Themen auseinander zu setzen.

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