Bundestagswahl: Schwere Schlappe für CSU in Bayern

Bundestagswahl: Schwere Schlappe für CSU in Bayern

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Der CSU-Parteivorsitzende und Ministerpräsident Horst Seehofer

Nach der Schlappe bei der Landtagswahl im vergangenen Jahr hat die CSU bei der Bundestagswahl in Bayern erneut schwere Verluste erlitten.

Nach der ersten Hochrechnung des Bayerischen Rundfunks schafften die Christsozialen 41,0 Prozent und schnitten damit noch schwächer ab als bei der Landtagswahl 2008, als sie 43,4 Prozent erreicht hatten. Bei der Bundestagswahl 2005 war die CSU auf 49,2 Prozent gekommen. Die SPD stürzte noch weiter ab.

Sie landete in Bayern bei 16,7 Prozent. Dies waren 1,9 Prozentpunkte weniger als bei der Landtagswahl vor einem Jahr. Damals waren die Sozialdemokraten auf 18,6 Prozent gekommen. Bei der Bundestagswahl 2005 waren es 25,5 Prozent gewesen.

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Große Sieger sind die kleinen Parteien, allen voran Freidemokraten und die Linke. Die FDP kam auf 15,8 Prozent. Das sind 6,3 Prozentpunkte mehr als vor vier Jahren. Damit erreicht die Partei das bisher mit Abstand beste Ergebnis im Freistaat. Die Linke schaffte deutlich den Sprung über die Marke von fünf Prozent und verbesserte sich von 3,4 auf 6,7 Prozent. Die Grünen legten von 7,9 auf 11,1 Prozent zu.

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