Bundeswehr: Gefährliche Lücke bei Drohnenabwehr

exklusivBundeswehr: Gefährliche Lücke bei Drohnenabwehr

von Thomas Kuhn

Um Standorte und Feldlager gegen Angriffe mit Hobbydrohnen zu schützen, muss die Bundeswehr kurzfristig Abwehrtechnik zur Drohnenerkennung für einen bis zu dreistelligen Millionen-Euro-Betrag beschaffen.

Das berichtet die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe. „Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr hat eine Lücke bei der Erkennung kleiner Drohnen ausgemacht. Die muss dringend geschlossen werden“, bestätigt ein Sprecher des zuständigen Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.

Auf einem Schießplatz in Meppen (Niedersachsen) hat die Bundeswehr in der vergangenen Woche umfangreiche Tests mit elektronischen, optischen und akustischen Sensoren von mehreren Militärtechnikanbietern durchgeführt. Offenbar gehen die Militärs von einer akuten Bedrohung aus. Denn die Systeme sollen im Rahmen eines „einsatzbedingten Sofortbedarfs“ beschafft werden. Dabei kann das Militär Ausschreibung und Einkauf gegenüber normalen Rüstungsprojekten drastisch beschleunigen.

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Insgesamt soll das Investitionsvolumen „im deutlich dreistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen“, bestätigt ein Manager eines der teilnehmenden Technikanbieter dem Magazin. Damit sei es „eine der größten derartigen militärischen Ausschreibungen in Deutschland“. Die Bundeswehr wollte sich auf Anfrage zum Beschaffungsvolumen nicht äußern.

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