Bundeswehr-Kampfjet: Eine Milliarde Euro für neuen Eurofighter-Radar

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Bundeswehr-Kampfjet: Eine Milliarde Euro für neuen Eurofighter-Radar

Knapp eine Milliarde Euro will die Bundesregierung in die Entwicklung eines leistungsfähigeren Radars für den Kampfjet Eurofighter investieren. Das Radar soll bis 2021 fertig sein.

Deutschland beteiligt sich nach Angaben aus dem Bundestag an der knapp eine Milliarde Euro teuren Entwicklung eines leistungsfähigeren Radars für den Kampfjet Eurofighter. Einen entsprechenden Beschluss habe der Haushaltsausschuss am Donnerstag gegen die Stimmen von Linkspartei und Grünen gefällt, hieß es in Parlamentskreisen. Das Radar soll bis 2021 entwickelt werden. Die Gesamtkosten teilten sich die Programm-Nationen Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien mit dem Herstellerkonsortium, in dem Airbus, Alenia Aermacchi und BAE Systems vertreten sind. Der deutsche Anteil betrage knapp 340 Millionen Euro. Über die Beschaffung des neuen Geräts gebe es noch keine Entscheidung.

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Die Opposition hatte zwar grundsätzlich keine Bedenken gegen die Entwicklung eines neuen Radars, kritisierte jedoch, dass das Risiko im Falle von Problemen hauptsächlich auf dem Bund und nicht auf der Industrie laste.

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Der Beschluss über einen knapp 650 Millionen Euro teuren Auftrag zur Wartung und Ersatzteilversorgung des Militärtransporters A400M bis 2018 wurde dagegen verschoben. Voraussichtlich werde darüber in der nächsten Sitzungswoche entschieden, hieß es in Parlamentskreisen. Der Auftrag soll an Airbus gehen.

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