Bundeswehr: Offenbar mehr Waffen verschwunden als bislang angenommen

Bundeswehr: Offenbar mehr Waffen verschwunden als bislang angenommen

, aktualisiert 20. Mai 2017, 12:19 Uhr
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Einige G36-Sturmgewehre sind in der Vergangenheit bei Truppenübungen abhanden gekommen.

Quelle:Handelsblatt Online

Seit dem Skandal um den den terrorverdächtigen Oberleutnant Franco A. laufen Ermittlungen zu verschwundenen Kriegswaffen der Bundeswehr. Laut einem Bericht gab es mehr Diebstähle als bisher angenommen.

Berlin Bei der Bundeswehr sind nach einem „Spiegel“-Bericht in den vergangenen Jahren mehr Kriegswaffen verschwunden, als bisher bekannt. Nach Schießübungen der Truppe hätten im Jahr 2015 drei G36-Sturmgewehre, zwei G3-Gewehre und eine P8-Pistole gefehlt. Im folgenden Jahr seien zwei G36, eine P8 und drei Signalpistolen abhanden gekommen, schrieb das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf eine Aufstellung des Verteidigungsministeriums.

Verschwundene Waffen bei der Bundeswehr waren zuletzt durch den Skandal um den terrorverdächtigen Oberleutnant Franco A. und dessen mutmaßlichen Komplizen Maximilian T. in den Fokus gerückt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt, ob die beiden Inhaftierten etwas mit dem Diebstahl von Waffen am Bundeswehr-Standort Munster zu tun haben.

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Dort waren im Februar aus einem Panzer zwei G36-Sturmgewehre, eine P8-Pistole, zwei Funkgeräte und 60 Schuss Munition gestohlen worden. Franco A. hatte bei Schießübungen auch größere Mengen Munition gestohlen und bei Maximilian T. gelagert. Beide stehen im Verdacht, einen Anschlag geplant zu haben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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