Bundeswehr: Ohne iPhone in den Einsatz

Bundeswehr: Ohne iPhone in den Einsatz

von Jürgen Berke

Als Bundesinnenminister hatte sich Thomas de Maizière intensiv mit Computerangriffen beschäftigt. Wie ernst er die Risiken nimmt, bekommt jetzt seine neue Wirkungsstätte zu spüren, das Verteidigungsministerium.

Zwar sind Smartphones wie Apples iPhone in der Bundeswehr nicht grundsätzlich verboten. Aber stärker als früher weist das Ministerium auf die Gefahren hin und auf die Möglichkeit, Verbote auszusprechen.

Denn offenbar ist nicht allen im Führungsstab bewusst, dass dank eingebauter Ortungsfunktion im Ernstfall auch der Gegner die Aufenthaltsorte der Soldaten und damit auch Truppenbewegungen nachvollziehen kann. „Die Dienststellen können deshalb während eines Einsatzes oder in militärischen Sicherheitsbereichen die Verwendung von Smartphones generell, temporär oder personenbezogen untersagen“, mahnt das Ministerium an.

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Es folgt damit Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, das Smartphones als gefährlich einstuft. Im Klartext: In den Krieg, also nach Afghanistan, sollten die Soldaten ohne iPhone ziehen.

Sie könnten es allerdings auch für sich nutzen: Für 23,99 Euro kann jeder Apps wie Bulletflight herunterladen. Sie hilft, etwa Scharfschützen außer Gefecht zu setzen. Die App berechnet die Gewehrjustierung abhängig von Wind, Entfernung und Erdrotation.

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